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MJ Marketing
Tracking & Analyse

Erweiterte Conversions (Enhanced Conversions)

Kurz gesagt

Erweiterte Conversions ergänzen dein Conversion-Tracking um gehashte First-Party-Daten wie E-Mail-Adressen. So kann Google Conversions auch dann zuordnen, wenn Cookies fehlen oder Nutzer Geräte wechseln.

Vertiefter GuideGoogle Ads Conversions: Tracking richtig messen 2026Zum Artikel

Was sind Erweiterte Conversions?

Erweiterte Conversions (Enhanced Conversions) sind eine Funktion von Google Ads, die dein bestehendes Conversion-Tracking verbessert. Dabei werden Daten, die Nutzer dir selbst geben, etwa die E-Mail-Adresse bei einer Bestellung oder Kontaktanfrage, gehasht (verschlüsselt) an Google übertragen. Google gleicht diese Hashes mit eingeloggten Google-Konten ab und kann so Conversions zuordnen, die klassisches Cookie-Tracking verpasst.

Wie funktionieren Erweiterte Conversions?

Beim Abschluss einer Conversion erfasst dein Tag (meist über den Google Tag Manager) die Nutzerdaten, hasht sie per SHA-256 direkt im Browser und sendet sie mit dem Conversion-Ereignis. Im Klartext verlässt keine E-Mail-Adresse deine Website. Es gibt zwei Varianten:

  • Erweiterte Conversions für Web: Verbessern die Messung von Website-Conversions
  • Erweiterte Conversions für Leads: Verknüpfen Offline-Abschlüsse (z. B. aus dem CRM) mit dem ursprünglichen Anzeigenklick

Warum sind sie wichtig?

Durch Tracking-Prävention, Cookie-Banner und Gerätewechsel gehen ohne Erweiterte Conversions messbare Abschlüsse verloren. Vollständigere Daten bedeuten besseres Smart Bidding. Der Algorithmus lernt aus mehr echten Conversions.

Praxistipp: Aktiviere Erweiterte Conversions zusammen mit Consent Mode v2. Beide Mechanismen ergänzen sich und sorgen gemeinsam für eine deutlich stabilere Datenbasis.

Weiterführende Ressourcen

Häufig gestellte Fragen

Die Daten werden vor der Übertragung per SHA-256 gehasht, Google erhält also keine Klartext-E-Mails. Du brauchst trotzdem eine gültige Einwilligung der Nutzer und einen entsprechenden Hinweis in deiner Datenschutzerklärung. Kläre die Umsetzung im Zweifel mit deinem Datenschutzbeauftragten.

Nein, sie ergänzen es. Das klassische Conversion-Tag bleibt die Basis. Erweiterte Conversions füllen die Lücken, die durch fehlende Cookies oder Gerätewechsel entstehen.

Am einfachsten über den Google Tag Manager: Du aktivierst die Funktion in den Conversion-Einstellungen in Google Ads und konfigurierst im Tag Manager, welche Felder (z. B. E-Mail) erfasst werden. Alternativ geht es per Code oder API.

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