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Google Ads Conversion Tracking einrichten
Google Ads Optimierung
14 min read
Mijo Jurisic

Google Ads Conversions: Tracking richtig messen 2026

Google Ads Conversions verständlich erklärt: Was sind Conversions, welche 5 Conversion-Typen gibt es und wie misst du sie korrekt mit Tag, GA4 & Enhanced Conversions? Komplett-Guide 2026.

Last updated: 16. Juli 2026

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Google Ads Conversions: Tracking einrichten & richtig messen (Guide 2026)

Realität: Ohne korrektes Conversion Tracking fliegst du blind. Du weißt nicht, welche Keywords, Anzeigen oder Kampagnen Umsatz bringen – und welche nur Geld verbrennen. Dieser Guide zeigt Schritt für Schritt, wie du Tracking richtig einrichtest.

Was sind Conversions in Google Ads?

Conversions sind in Google Ads die wertvollen Aktionen, die ein Nutzer nach dem Klick auf deine Anzeige ausführt. Eine Conversion ist also kein Klick und kein Besuch, sondern ein konkretes Geschäftsergebnis: ein abgesendetes Kontaktformular (Lead), ein abgeschlossener Kauf, ein Anruf, eine Newsletter-Anmeldung oder ein Download. Genau diese Aktionen machen aus bezahltem Traffic messbaren Umsatz.

Wenn von Google Ads Conversions die Rede ist, geht es um zwei Dinge: erstens die Definition, welche Aktion als Conversion zählen soll, und zweitens die Messung, also das Conversion Tracking, das diese Aktion einer Anzeige, einem Keyword und einer Kampagne zuordnet. Erst dadurch siehst du, welche Teile deines Kontos tatsächlich Leads und Käufe bringen – und welche nur Geld verbrennen.

In Google Ads gibt es nicht „die eine" Conversion, sondern mehrere Conversion-Typen (Website, Anruf, App, Offline-Import und Enhanced Conversions). Welcher Typ für dich relevant ist, hängt von deinem Geschäftsmodell ab. Die fünf Typen und ihre Einrichtung schauen wir uns weiter unten im Detail an.

Tracking-Setup lieber abgeben? Wenn du das technische Setup nicht selbst aufsetzen willst, übernehmen wir das in unserer Google Ads Tracking-Leistung – inklusive Conversion-Definition, GA4-Import und Enhanced Conversions. Für das tiefe technische Setup (GTM, Server-Side, API) findest du außerdem alle Details in unserer Schwester-Anleitung Google Ads Tracking Setup.

Warum Conversion Tracking unverzichtbar ist

Ohne Tracking:

Kampagne A: 500 Klicks, €1.500 Ausgaben
Kampagne B: 300 Klicks, €900 Ausgaben

Welche ist besser? Keine Ahnung!

Mit Tracking:

Kampagne A: 500 Klicks, €1.500 Ausgaben, 5 Conversions → CPA: €300
Kampagne B: 300 Klicks, €900 Ausgaben, 18 Conversions → CPA: €50

Kampagne B ist 6x effizienter!
→ Budget von A nach B verschieben = sofort mehr ROI

Genau diese datenbasierte Budget-Verteilung wird erst durch korrektes Conversion Tracking möglich.

Smart Bidding braucht Tracking: Target CPA, Target ROAS und Maximize Conversions können NUR funktionieren, wenn Conversions korrekt gemessen werden. Welche automatische Gebotsstrategie zu dir passt, hängt direkt von sauberen Conversion-Daten ab. Falsches Tracking = KI optimiert auf falsche Daten!

Die 5 Conversion-Typen

1. Website-Conversions (Standard)

Was wird gemessen:

  • Formular-Absendungen (Kontaktformular, Anfrage)
  • Kaufabschlüsse (E-Commerce)
  • Newsletter-Anmeldungen
  • Downloads (Whitepaper, Katalog)

Tracking-Methode: Google Ads Tag oder GA4-Import

2. Anruf-Conversions

Was wird gemessen:

  • Anrufe über Anzeigen (Click-to-Call)
  • Anrufe von der Website (dynamische Nummer)
  • Anrufe über die Anruferweiterung

Tracking-Methode: Google-Weiterleitungsnummer

3. App-Conversions

Was wird gemessen:

  • App-Installationen
  • In-App-Aktionen (Kauf, Registrierung)

Tracking-Methode: Firebase SDK oder Partner-Tracking

4. Import-Conversions (Offline)

Was wird gemessen:

  • Offline-Verkäufe (Laden-Kauf nach Online-Klick)
  • Qualifizierte Leads (CRM-Status)
  • Telefonische Bestellungen

Tracking-Methode: Offline Conversion Import (GCLID)

5. Enhanced Conversions

Was: Ergänzt Standard-Tracking mit gehashten First-Party-Daten (E-Mail, Telefon, Adresse) für bessere Attribution.

Warum wichtig: Cookie-Beschränkungen machen Standard-Tracking ungenauer. Enhanced Conversions schließen die Lücke – noch robuster wird es in Kombination mit Server-Side Tracking.

Methode 1: Google Ads Tag direkt einrichten

Schritt 1: Conversion-Aktion erstellen

Google Ads → Ziele → Conversions → Übersicht
→ „+ Neue Conversion-Aktion"
→ „Website" auswählen

Schritt 2: Conversion-Details konfigurieren

Für Lead-Generierung (Kontaktformular):

Name: „Kontaktformular Absendung"
Kategorie: Lead/Kontaktformular absenden
Wert: Jeden Wert verwenden → €50 (oder individuell)
Zählmethode: Einmal (pro Klick nur 1x zählen)
Klick-Attributionsfenster: 30 Tage
View-through-Attributionsfenster: 1 Tag
Attributionsmodell: Datengesteuert

Für E-Commerce (Kauf):

Name: „Kauf abgeschlossen"
Kategorie: Kauf
Wert: Transaktionsspezifischen Wert verwenden
Zählmethode: Jede (jeder Kauf zählt)
Klick-Attributionsfenster: 30 Tage
View-through-Attributionsfenster: 1 Tag
Attributionsmodell: Datengesteuert

Schritt 3: Tag installieren

Option A: Manuell (für Entwickler)

Global Site Tag im <head> jeder Seite:

<!-- Google Ads Global Site Tag -->
<script async src="https://www.googletagmanager.com/gtag/js?id=AW-XXXXXXXXX"></script>
<script>
  window.dataLayer = window.dataLayer || [];
  function gtag(){dataLayer.push(arguments);}
  gtag('js', new Date());
  gtag('config', 'AW-XXXXXXXXX');
</script>

Event-Snippet auf der Danke-Seite:

<!-- Conversion Event -->
<script>
  gtag('event', 'conversion', {
    'send_to': 'AW-XXXXXXXXX/YYYYYYY',
    'value': 50.0,
    'currency': 'EUR'
  });
</script>

Option B: Google Tag Manager (empfohlen)

1. Google Tag Manager → Tags → Neu
2. Tag-Typ: „Google Ads Conversion-Tracking"
3. Conversion-ID: AW-XXXXXXXXX
4. Conversion-Label: YYYYYYY
5. Trigger: z.B. „Formular Absendung" oder „Danke-Seite"

Trigger-Beispiele:

Danke-Seite:
→ Trigger: Seitenaufruf
→ URL enthält: /danke oder /thank-you

Formular-Absendung:
→ Trigger: Formular senden
→ Formular-ID: contact-form

Schritt 4: Tag testen

Google Tag Assistant:

1. Chrome Extension „Google Tag Assistant" installieren
2. Website öffnen
3. Prüfen ob Tags grün angezeigt werden
4. Test-Conversion auslösen
5. In Google Ads → Conversions prüfen (24-48h Verzögerung)

Google Ads Preview:

Google Ads → Tools → Tag-Diagnose
→ URL eingeben
→ Prüfen ob Tag erkannt wird

Methode 2: GA4 Conversions importieren (empfohlen)

Warum GA4-Import besser ist

  • ✅ Zentrales Analytics-Setup (ein Tag für alles)
  • ✅ Bessere Cross-Device Attribution
  • ✅ Einfachere Verwaltung
  • ✅ Zugang zu GA4-Zielgruppen für Remarketing
  • ✅ Enhanced Measurement (automatische Events)

Schritt 1: GA4 mit Google Ads verknüpfen

GA4 → Admin → Google Ads-Links
→ „Verknüpfen"
→ Google Ads Account auswählen
→ Bestätigen

Schritt 2: Events in GA4 als Conversion markieren

Für Standard-Events:

GA4 → Admin → Events
→ Event finden (z.B. „generate_lead", „purchase")
→ Toggle „Als Conversion markieren": AN

Für Custom Events (z.B. Kontaktformular):

GA4 → Admin → Events → „Event erstellen"
→ Name: „form_submission"
→ Bedingung: event_name = „page_view" UND page_location enthält „/danke"
→ Als Conversion markieren

Schritt 3: In Google Ads importieren

Google Ads → Ziele → Conversions → Übersicht
→ „+ Neue Conversion-Aktion"
→ „Import" → „Google Analytics 4"
→ Events auswählen die als Conversion importiert werden sollen
→ „Importieren und fortfahren"

Schritt 4: Conversion-Einstellungen anpassen

In Google Ads → Conversion → bearbeiten:
→ Zählmethode prüfen (Einmal vs. Jede)
→ Attributionsfenster prüfen (30 Tage empfohlen)
→ „In Conversions einbeziehen": AN

Enhanced Conversions einrichten

Warum Enhanced Conversions wichtig sind

Problem: Browser blockieren zunehmend Third-Party-Cookies. Standard-Tracking verliert dadurch Conversion-Daten.

Lösung: Enhanced Conversions senden gehashte First-Party-Daten (E-Mail, Telefon) an Google, um Conversions besser zuzuordnen.

Ergebnis: Typisch 5-15% mehr gemessene Conversions

Voraussetzung: Damit Google die Daten von EU-Nutzern überhaupt verarbeiten darf, muss der Consent Mode v2 korrekt implementiert sein – seit März 2024 ist er für Werbetreibende im EWR Pflicht.

Einrichtung über Google Tag Manager

Schritt 1: Enhanced Conversions aktivieren

Google Ads → Conversions → Einstellungen
→ „Enhanced Conversions": Aktivieren
→ Methode: „Google Tag Manager"

Schritt 2: Variable im GTM erstellen

GTM → Variablen → Neu → Benutzerdefiniert
→ Typ: „Datenschicht-Variable"
→ Name der Datenschichtvariable: „enhanced_conversion_data.email"

Schritt 3: Datenschicht auf Formular-Seiten befüllen

// Nach Formular-Absendung (auf Danke-Seite)
window.dataLayer.push({
  'enhanced_conversion_data': {
    'email': 'user@example.com' // Aus Formular
  }
});

Schritt 4: GTM-Tag konfigurieren

GTM → Conversion-Tag bearbeiten
→ „Vom Nutzer bereitgestellte Daten einbeziehen": AN
→ Variable zuweisen

Offline Conversion Tracking

Für wen?

  • Unternehmen mit Verkauf im Laden nach Online-Klick
  • B2B mit langen Sales-Cycles (Lead → Qualifizierung → Abschluss)
  • Telefonische Bestellungen/Buchungen

So funktioniert es

Prinzip: Google Ads speichert einen Click-ID (GCLID) bei jedem Klick. Wenn dieser Lead später offline konvertiert, lädst du die Conversion mit GCLID zurück zu Google Ads.

Ablauf:

1. User klickt Google Ad → GCLID wird in URL angehängt
2. Auf Ihrer Website: GCLID in Hidden-Field speichern
3. Lead-Daten + GCLID ins CRM übertragen
4. Lead wird zum Kunden (offline)
5. Conversion mit GCLID zu Google Ads hochladen

GCLID auf Website erfassen

// GCLID aus URL lesen und in Cookie speichern
function getGclid() {
  const urlParams = new URLSearchParams(window.location.search);
  const gclid = urlParams.get('gclid');
  if (gclid) {
    document.cookie = `gclid=${gclid};max-age=7776000;path=/`; // 90 Tage
  }
}

// GCLID in verstecktes Formularfeld einfügen
function setGclidField() {
  const gclid = document.cookie.match(/gclid=([^;]*)/);
  if (gclid) {
    const field = document.querySelector('input[name="gclid"]');
    if (field) field.value = gclid[1];
  }
}

Conversions hochladen

Manuell:

Google Ads → Ziele → Conversions → Uploads
→ CSV-Datei mit Spalten: GCLID, Conversion-Name, Conversion-Zeit, Conversion-Wert
→ Hochladen

Automatisiert (empfohlen für regelmäßige Uploads):

Google Ads API → Conversion Upload
→ Aus CRM (Salesforce, HubSpot, Pipedrive)
→ Täglich oder wöchentlich automatisch

Conversion-Werte richtig setzen

Warum Werte wichtig sind

Ohne Werte:

Conversion A: Lead (Wert: ???)
Conversion B: Newsletter (Wert: ???)
→ Smart Bidding behandelt beide gleich!

Mit Werten:

Conversion A: Lead (Wert: €200)
Conversion B: Newsletter (Wert: €5)
→ Smart Bidding bietet 40x höher für Leads!
→ Bessere Budget-Verteilung

Werte berechnen

Lead-Gen:

Customer Lifetime Value: €2.000
Lead-to-Customer Rate: 10%
→ Lead-Wert: €2.000 × 10% = €200

E-Commerce:

→ Transaktionswert dynamisch übergeben
→ gtag('event', 'purchase', { value: 149.99, currency: 'EUR' })

Newsletter:

Subscriber-to-Customer Rate: 2%
Ø Kundenwert: €500
→ Newsletter-Wert: €500 × 2% = €10

Primäre vs. Sekundäre Conversions

Primäre Conversions (für Smart Bidding):

  • ✅ Kontaktformular (Lead)
  • ✅ Kauf (E-Commerce)
  • ✅ Anruf (min. 60 Sek)

Sekundäre Conversions (nur Beobachtung):

  • Newsletter-Anmeldung
  • PDF-Download
  • Produktseite aufgerufen
Google Ads → Conversions → Conversion-Aktion bearbeiten
→ „In Conversions einbeziehen": AN (primär) / AUS (sekundär)

Häufige Tracking-Fehler

Fehler 1: Doppelte Conversions zählen

❌ Problem: Conversion feuert bei jedem Seitenaufruf der Danke-Seite (auch bei Refresh)

✅ Lösung: Zählmethode auf „Einmal" setzen (für Leads) ODER Deduplizierung via Transaction-ID

Fehler 2: Falsche Zählmethode

❌ Problem: E-Commerce auf „Einmal" statt „Jede" → Nur 1 Kauf pro User wird gezählt!

✅ Lösung:

  • Lead-Gen: „Einmal"
  • E-Commerce: „Jede"

Fehler 3: Kein Conversion-Wert

❌ Problem: Alle Conversions ohne Wert → Smart Bidding weiß nicht was wertvoll ist

✅ Lösung: Mindestens geschätzte Werte vergeben

Fehler 4: Zu viele primäre Conversions

❌ Problem: Newsletter, PDF-Download UND Kontaktformular alle als primäre Conversion → Smart Bidding optimiert auf „leichte" Conversions (Newsletter)

✅ Lösung: Nur wichtigste Aktion als primäre Conversion

Fehler 5: Tag auf falscher Seite

❌ Problem: Conversion-Tag auf Formular-Seite statt Danke-Seite → Jeder Seitenaufruf = „Conversion"

✅ Lösung: Tag nur auf Bestätigungsseite oder Event-basiert auslösen

Fehler 6: Enhanced Conversions nicht aktiviert

❌ Problem: Standard-Tracking verliert 10-20% der Conversions durch Cookie-Blocking

✅ Lösung: Enhanced Conversions einrichten (siehe oben)

Conversion Tracking testen & debuggen

Test-Checkliste

Vor dem Launch ✅:

  • [ ] Google Tag Assistant zeigt Tags grün
  • [ ] Test-Conversion auslösen (Formular absenden)
  • [ ] In Google Ads: Conversion-Status = „Aufzeichnung läuft"
  • [ ] GA4: Event wird korrekt erfasst
  • [ ] Conversion-Wert wird korrekt übergeben

Nach 48 Stunden ✅:

  • [ ] Erste Conversions in Google Ads sichtbar
  • [ ] Conversion-Zahl plausibel (nicht 0, nicht unrealistisch hoch)
  • [ ] Werte korrekt (nicht €0, nicht €999.999)

Regelmäßig prüfen ✅:

  • [ ] Monatlich: Conversion-Rate plausibel?
  • [ ] Quartalsweise: Tag-Diagnose laufen lassen
  • [ ] Bei Webseiten-Änderungen: Tracking nachtesten!

Debugging-Tools

Google Tag Assistant (Chrome Extension):

  • Zeigt alle Tags auf einer Seite
  • Grün = ok, Gelb = Warnung, Rot = Fehler

GA4 DebugView:

GA4 → Admin → DebugView
→ Echtzeit-Events sehen
→ Prüfen ob Conversion-Events ausgelöst werden

GTM Preview Mode:

GTM → Vorschau → URL eingeben
→ Sehen welche Tags feuern (und welche nicht)
→ Trigger prüfen

Checkliste: Conversion Tracking Setup

Grundlagen ✅:

  • [ ] Google Ads Konto mit GA4 verknüpft
  • [ ] Global Site Tag oder GTM installiert
  • [ ] Mindestens 1 Conversion-Aktion erstellt

Konfiguration ✅:

  • [ ] Richtige Zählmethode (Einmal vs. Jede)
  • [ ] Conversion-Werte vergeben
  • [ ] Attributionsmodell: Datengesteuert
  • [ ] Attributionsfenster: 30 Tage Klick, 1 Tag View-through
  • [ ] Primäre vs. Sekundäre Conversions getrennt

Enhanced ✅:

  • [ ] Enhanced Conversions aktiviert
  • [ ] First-Party-Daten werden übergeben (gehashte E-Mail)
  • [ ] Consent Mode implementiert

Testing ✅:

  • [ ] Tag Assistant zeigt grün
  • [ ] Test-Conversions erfolgreich
  • [ ] Werte werden korrekt übergeben
  • [ ] Deduplication funktioniert

Fazit

Conversion Tracking = Fundament jeder Google Ads Kampagne

Ohne Tracking: Blindflug, verschwendetes Budget, keine Optimierung möglich. Mit Tracking: Datenbasierte Entscheidungen, Smart Bidding funktioniert, ROI messbar.

Prioritäten-Reihenfolge:

  1. ✅ Standard Conversion Tracking einrichten (Tag oder GA4-Import)
  2. ✅ Conversion-Werte vergeben
  3. ✅ Enhanced Conversions aktivieren
  4. ✅ Primäre vs. Sekundäre Conversions trennen
  5. ✅ Offline Conversions (wenn relevant)

Erwartung: Nach korrektem Setup sehen viele Accounts erfahrungsgemäß spürbar mehr gemessene Conversions – was direkt zu besserem Smart Bidding und niedrigerem CPA führt.

Conversion Tracking Audit


Häufige Fragen

Was sind Conversions in Google Ads?

Conversions in Google Ads sind die wertvollen Aktionen, die ein Nutzer nach dem Klick auf deine Anzeige ausführt – zum Beispiel ein abgesendetes Kontaktformular (Lead), ein Kauf, ein Anruf oder eine Newsletter-Anmeldung. Jede Conversion sagt dir, dass eine Anzeige nicht nur einen Klick, sondern ein konkretes Geschäftsergebnis gebracht hat. Google Ads zählt diese Aktionen über das Conversion Tracking und macht so messbar, welche Keywords und Kampagnen tatsächlich funktionieren.

Wie viele Conversions brauche ich für Smart Bidding?

Als Faustregel solltest du für Target CPA mindestens 30 Conversions in den letzten 30 Tagen haben, besser 50+. Für Target ROAS sind mindestens 50 Conversions pro Monat empfehlenswert. Je mehr Conversions die KI als Lernsignal bekommt, desto präziser optimiert sie. Bei zu wenig Conversions kannst du die primäre Conversion-Aktion erweitern (z. B. qualifizierte Anrufe mitzählen) oder vorerst manuelles Bidding nutzen.

Was ist der Unterschied zwischen Conversions und Conversion-Wert?

Die Conversion ist das Ereignis selbst (z. B. ein Lead oder Kauf), der Conversion-Wert ist der Geldbetrag, den du dieser Aktion zuweist. Ohne Werte behandelt Smart Bidding alle Conversions gleich – ein 5-Euro-Newsletter zählt dann genauso viel wie ein 200-Euro-Lead. Mit korrekten Conversion-Werten kann die KI das Gebot dorthin lenken, wo der höchste Umsatz entsteht (Value-based Bidding).

Warum zeigt Google Ads weniger Conversions als GA4?

Abweichungen zwischen Google Ads und GA4 sind normal und liegen häufig bei 15-40 %. Die Hauptgründe: unterschiedliche Attributionsmodelle und -fenster, unterschiedliche Zählmethoden (Einmal vs. Jede), abweichende Zuordnung zur Sitzung sowie unterschiedlicher Umgang mit Consent und Cookies. Solange die Abweichung in diesem Rahmen bleibt und kein System auf null fällt, ist dein Tracking in der Regel in Ordnung.

Brauche ich für Conversion Tracking zwingend GA4?

Nein. Du kannst Conversions auch direkt über den Google Ads Tag erfassen, ohne GA4. Für die meisten Setups ist der GA4-Import aber empfehlenswert, weil du ein zentrales Analytics-Setup, bessere Cross-Device-Attribution und Zugang zu GA4-Zielgruppen für Remarketing bekommst. Der direkte Google Ads Tag lohnt sich vor allem bei sehr einfachen Setups oder wenn GA4 nicht genutzt wird.


FAQ zum Google Ads Conversion Tracking

Was ist Conversion Tracking und warum brauche ich es?

Conversion Tracking misst, welche Google Ads Klicks zu wertvollen Aktionen führen (Kauf, Kontaktformular, Anruf). Ohne Tracking weißt du nicht welche Keywords, Anzeigen oder Kampagnen tatsächlich Umsatz bringen. Außerdem braucht Smart Bidding (Target CPA, Target ROAS) Conversion-Daten zur Optimierung. Ohne Tracking dreht die KI im Kreis.

Google Ads Tag oder GA4-Import – was ist besser?

GA4-Import ist für die meisten empfehlenswert: Ein zentrales Analytics-Setup, bessere Cross-Device Attribution, einfachere Verwaltung und Zugang zu GA4-Zielgruppen für Remarketing. Direkter Google Ads Tag ist nur sinnvoll für sehr einfache Setups oder wenn GA4 nicht genutzt wird.

Was sind Enhanced Conversions und sollte ich sie nutzen?

Enhanced Conversions ergänzen Standard-Tracking mit gehashten First-Party-Daten (E-Mail, Telefon). Da Browser zunehmend Third-Party-Cookies blockieren, gehen ohne Enhanced Conversions 10-20% der Conversion-Daten verloren. Ergebnis: Typisch 5-15% mehr gemessene Conversions und besseres Smart Bidding.

Wie teste ich ob mein Conversion Tracking funktioniert?

3-Schritt-Test: 1) Google Tag Assistant Chrome Extension installieren und prüfen ob Tags grün angezeigt werden, 2) Test-Conversion auslösen (z.B. Formular absenden) und in GA4 DebugView prüfen, 3) Nach 24-48 Stunden in Google Ads unter Conversions prüfen ob die Conversion gezählt wurde. Bei GTM: Preview Mode nutzen um zu sehen welche Tags feuern.

Wie viele Conversions brauche ich für Smart Bidding?

Minimum 30 Conversions in 30 Tagen für Target CPA, besser 50+. Für Target ROAS mindestens 50 Conversions pro Monat. Je mehr Conversions, desto besser kann die KI optimieren. Bei zu wenig Conversions: Primäre Conversion-Aktion erweitern (z.B. auch qualifizierte Telefonanrufe mitzählen) oder manuelles Bidding nutzen.

Was ist der Unterschied zwischen primären und sekundären Conversions?

Primäre Conversions fließen in Smart Bidding ein (die KI optimiert darauf). Sekundäre werden nur gezählt, beeinflussen aber nicht das Bidding. Faustregel: Nur deine wichtigste Geschäftsaktion als primäre Conversion setzen (z.B. qualifizierter Lead oder Kauf). Newsletter-Anmeldungen, PDF-Downloads etc. als sekundär markieren. Zu viele primäre Conversions verwässern das Signal für Smart Bidding.

Wie richte ich Offline Conversion Tracking ein?

Ablauf: 1) GCLID (Click-ID) auf deiner Website aus der URL erfassen und im Cookie speichern, 2) GCLID zusammen mit Lead-Daten ins CRM übertragen, 3) Wenn Lead offline konvertiert (Kauf, Vertragsabschluss): Conversion mit GCLID per CSV-Upload oder API an Google Ads zurückmelden. Ideal für B2B mit langen Sales-Cycles oder Unternehmen mit Ladengeschäft.

Mijo Jurisic

Mijo Jurisic

Google Ads Consultant & Gründer von MJ Marketing. Über fünf Jahre Praxis — vom autodidaktischen Start bis zum Google Premier Partner Programm mit 500+ direkten Google-Ads-Kunden und €20+ Mio. verantwortetem Mediabudget.

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