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MJ Marketing
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Anzeigenformate

YouTube Ads

Kurz gesagt

YouTube Ads sind Videoanzeigen, die du nicht auf YouTube selbst buchst, sondern in Google Ads über den Kampagnentyp Video. Je nach Format zahlst du pro Aufruf (CPV) oder pro 1.000 Einblendungen (CPM).

Vertiefter GuideYouTube Ads schalten: Kosten, Formate und Setup 2026Zum Artikel

Was sind YouTube Ads?

YouTube Ads sind Videoanzeigen, die vor, während oder neben YouTube-Videos ausgespielt werden. Gebucht werden sie nicht in YouTube Studio, sondern in Google Ads über den Kampagnentyp Video. Damit gelten dieselben Bausteine wie im Suchnetzwerk: Kampagne, Anzeigengruppe, Zielgruppe, Gebotsstrategie und Tagesbudget. Neu ist nur das Werbemittel, denn statt Text lieferst du ein Video.

Die Anzeigenformate im Überblick

  • Überspringbare In-Stream-Anzeigen: Laufen vor, während oder nach einem Video und lassen sich nach fünf Sekunden überspringen. Abrechnung per CPV, das Arbeitspferd für Erklärung und Remarketing.
  • Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen: Bis zu 15 Sekunden ohne Skip-Button, Abrechnung per CPM. Nur bei präzisem Targeting sinnvoll.
  • Bumper Ads: Sechs Sekunden, nicht überspringbar, CPM. Zu kurz zum Erklären, stark als Erinnerung nach einer längeren Anzeige.
  • In-Feed-Anzeigen (Video Discovery): Erscheinen in der YouTube-Suche, auf der Startseite und neben verwandten Videos. Abgerechnet wird erst der Klick auf das Thumbnail, also das einzige Format mit echter Suchintention.
  • Shorts-Anzeigen: Laufen zwischen den vertikalen Kurzvideos und brauchen ein Video im Hochformat 9:16.

Wie YouTube Ads abgerechnet werden

Es gibt keinen Festpreis und keine Mindestbuchung, du kaufst also keine Sendezeit, sondern legst ein Tagesbudget fest und kannst es jederzeit ändern. Wie daraus Kosten werden, hängt am Format:

  • CPV (Cost per View): Kosten entstehen erst, wenn jemand 30 Sekunden schaut, ein kürzeres Video zu Ende sieht oder mit der Anzeige interagiert. Wer nach fünf Sekunden wegklickt, kostet dich nichts.
  • CPM (Cost per 1.000 Impressionen): Kosten entstehen bei jeder Auslieferung, unabhängig davon, ob jemand hinschaut. Üblich bei Bumper und nicht überspringbaren Anzeigen.
  • CPC (Cost per Click): Bei In-Feed-Anzeigen zahlst du erst, wenn jemand das Video bewusst auswählt.

Auf der Gebotsseite stehen dir maximaler CPV, Ziel-CPM sowie, sobald Conversion-Tracking zuverlässig Daten liefert, auch "Conversions maximieren" und Ziel-CPA zur Verfügung. Ohne Conversion-Daten hat der Algorithmus nichts zum Lernen.

Was du vor dem Start brauchst

  1. Google-Ads-Konto: Die Kampagne entsteht dort, nicht auf YouTube.
  2. Verknüpfter YouTube-Kanal: Unter "Tools" und "Verknüpfte Konten" verbindest du Kanal und Werbekonto, sonst fehlen dir Aufruf- und Zielgruppendaten.
  3. Hochgeladenes Video: Öffentlich oder nicht gelistet, beides funktioniert als Werbemittel.
  4. Zielseite: Der Klick landet auf deiner Website, deshalb gelten dieselben Anforderungen wie bei jeder anderen Kampagne.

Praxistipp: Starte mit Remarketing auf Website-Besucher statt mit einer breiten Interessens-Zielgruppe. Diese Menschen kennen dich bereits, und du siehst schneller, ob dein Video trägt. Aus meiner Praxis entscheiden die ersten fünf Sekunden mehr über das Ergebnis als das Produktionsbudget.

Weiterführende Ressourcen

Häufig gestellte Fragen

Nein. Videoanzeigen laufen über Google Ads, dort über den Kampagnentyp Video. YouTube Studio brauchst du nur, um das Video hochzuladen und den Kanal mit dem Werbekonto zu verknüpfen.

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