Hier findest du die wichtigsten Zahlen rund um Google Ads, jede mit Primärquelle, Link und Stand: Googles Werbeumsätze von 2019 bis zum zweiten Quartal 2026, die Durchsetzungszahlen aus dem Ads Safety Report, Googles Anteil am deutschen Suchmarkt, die Internet- und Onlinekauf-Quoten der amtlichen Statistik und das Volumen der Suchmaschinenwerbung in Deutschland. Am Ende gibt es alle Werte als CSV.
Ich habe die Seite angelegt, weil im Netz vor allem Statistiken kursieren, deren Herkunft niemand mehr nachvollziehen kann: Klickpreise ohne Land, Marktanteile ohne Messmethode, Umsätze ohne Jahr. Hier steht bei jeder Zahl, woher sie kommt und was sie misst. Wo es keine belastbare Zahl gibt, steht das auch da, zum Beispiel beim durchschnittlichen Klickpreis in Deutschland.
Stand: Alle Quellen am 08.10.2026 abgerufen. Alphabet-Zahlen bis einschließlich Q2 2026 (Quartalsbericht vom 22.07.2026). Den Bericht für Q3 2025 hat Alphabet am 29.10.2025 veröffentlicht. Der Q3-Bericht 2026 ist nach diesem Rhythmus Ende Oktober zu erwarten, ich ergänze ihn hier danach.
Googles Werbeumsatz: die Zahlen aus den Alphabet-Berichten
Alphabet ist in den USA börsennotiert und muss seine Zahlen bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichen: einmal im Jahr den Geschäftsbericht Form 10-K, jedes Quartal den Bericht Form 10-Q, dazu eine Pressemitteilung zu den Quartalsergebnissen. Diese Pflichtberichte sind die verbindliche Quelle für Googles Werbeumsätze. Alles, was du sonst zu „Googles Werbeeinnahmen“ liest, geht im besten Fall auf diese Dokumente zurück.
Alphabet fasst die Werbung unter Google advertising zusammen und teilt sie in drei Bereiche:
- Google Search & other: Anzeigen auf Googles eigenen Suchseiten, inklusive des Traffics über Vertriebspartner, die Google.com als Standardsuche in Browsern einbinden, außerdem Werbung in Gmail, Google Maps und Google Play.
- YouTube ads: Werbeumsätze auf YouTube. Abos wie YouTube Premium zählt Alphabet nicht hierzu, sondern zu „Google subscriptions, platforms, and devices“.
- Google Network: Anzeigen auf Websites und in Apps anderer Anbieter, die über AdMob, AdSense und Google Ad Manager laufen. Alphabet weist diese Umsätze brutto aus, also bevor der Anteil an die Websitebetreiber abgeht.
- Werbeumsatz Google 2025
- 294,7 Mrd. US-$
- plus 11,4 % zum Vorjahr
- davon Search & other
- 224,5 Mrd. US-$
- 76,2 % des Werbeumsatzes
- davon YouTube-Anzeigen
- 40,4 Mrd. US-$
- plus 11,7 % zum Vorjahr
- davon Google-Netzwerk
- 29,8 Mrd. US-$
- minus 1,9 % zum Vorjahr
- Anteil der Werbung am Alphabet-Umsatz
- 73,2 %
- Gesamtumsatz 402,8 Mrd. US-$
Quelle: Alphabet Inc., Form 10-K für das Geschäftsjahr 2025, Note 2 (Revenues)
Jahreswerte 2019 bis 2025
Abbildung 1 zeigt die drei Bereiche über sieben Jahre. Search & other hat sich von 98,1 auf 224,5 Mrd. US-Dollar mehr als verdoppelt (Faktor 2,3). YouTube-Anzeigen sind von 15,1 auf 40,4 Mrd. gewachsen. Das Netzwerk dagegen schrumpft seit 2022, von 32,8 auf 29,8 Mrd. US-Dollar. Den größten Sprung gab es 2021, als der gesamte Werbeumsatz nach dem Pandemiejahr 2020 um 42,6 % zulegte.
- Search & other
- YouTube-Anzeigen
- Google-Netzwerk
Quelle: Alphabet Inc., Form 10-K 2021, 2023 und 2025, jeweils Note 2
Weltweit, nominale US-Dollar, nicht inflationsbereinigt
Daten als Tabelle
| Jahr | Search & other | YouTube-Anzeigen | Google-Netzwerk |
|---|---|---|---|
| 2019 | 98,1 Mrd. US-$ | 15,1 Mrd. US-$ | 21,5 Mrd. US-$ |
| 2020 | 104,1 Mrd. US-$ | 19,8 Mrd. US-$ | 23,1 Mrd. US-$ |
| 2021 | 149,0 Mrd. US-$ | 28,8 Mrd. US-$ | 31,7 Mrd. US-$ |
| 2022 | 162,5 Mrd. US-$ | 29,2 Mrd. US-$ | 32,8 Mrd. US-$ |
| 2023 | 175,0 Mrd. US-$ | 31,5 Mrd. US-$ | 31,3 Mrd. US-$ |
| 2024 | 198,1 Mrd. US-$ | 36,1 Mrd. US-$ | 30,4 Mrd. US-$ |
| 2025 | 224,5 Mrd. US-$ | 40,4 Mrd. US-$ | 29,8 Mrd. US-$ |
Die vollständigen Jahreswerte in Millionen US-Dollar, wie Alphabet sie ausweist:
| Jahr | Search & other | YouTube ads | Google Network | Werbung gesamt | Alphabet gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| 2019 | 98.115 | 15.149 | 21.547 | 134.811 | 161.857 |
| 2020 | 104.062 | 19.772 | 23.090 | 146.924 | 182.527 |
| 2021 | 148.951 | 28.845 | 31.701 | 209.497 | 257.637 |
| 2022 | 162.450 | 29.243 | 32.780 | 224.473 | 282.836 |
| 2023 | 175.033 | 31.510 | 31.312 | 237.855 | 307.394 |
| 2024 | 198.084 | 36.147 | 30.359 | 264.590 | 350.018 |
| 2025 | 224.532 | 40.367 | 29.792 | 294.691 | 402.836 |
Tabelle seitlich scrollbar
Quelle: Form 10-K 2021 für 2019 und 2020, Form 10-K 2023 für 2021 und 2022, Form 10-K 2025 für 2023 bis 2025. Werte in Mio. US-Dollar mit Punkt als Tausendertrenner.
Quartalswerte bis Q2 2026
Für aktuelle Aussagen taugen die Quartalszahlen besser. Im zweiten Quartal 2026 kam Search & other auf 63,3 Mrd. US-Dollar, 16,8 % mehr als im Vorjahresquartal. YouTube-Anzeigen legten um 12,9 % auf 11,1 Mrd. zu, das Netzwerk lag mit 7,3 Mrd. knapp unter dem Vorjahr (minus 0,7 %). Der gesamte Werbeumsatz stieg um 14,4 % auf 81,6 Mrd. US-Dollar.
- Search & other
- YouTube-Anzeigen
- Google-Netzwerk
- Q1 25Search & other: 50,7 Mrd. US-$YouTube-Anzeigen: 8,9 Mrd. US-$Google-Netzwerk: 7,3 Mrd. US-$
- Q2 25Search & other: 54,2 Mrd. US-$YouTube-Anzeigen: 9,8 Mrd. US-$Google-Netzwerk: 7,4 Mrd. US-$
- Q3 25Search & other: 56,6 Mrd. US-$YouTube-Anzeigen: 10,3 Mrd. US-$Google-Netzwerk: 7,4 Mrd. US-$
- Q4 25Search & other: 63,1 Mrd. US-$YouTube-Anzeigen: 11,4 Mrd. US-$Google-Netzwerk: 7,8 Mrd. US-$
- Q1 26Search & other: 60,4 Mrd. US-$YouTube-Anzeigen: 9,9 Mrd. US-$Google-Netzwerk: 7,0 Mrd. US-$
- Q2 26Search & other: 63,3 Mrd. US-$YouTube-Anzeigen: 11,1 Mrd. US-$Google-Netzwerk: 7,3 Mrd. US-$
Quelle: Alphabet Inc., Quartalsberichte (Exhibit 99.1) Q3 2025 bis Q2 2026
Weltweit, nominale US-Dollar. Q3 2026 folgt nach dem Alphabet-Bericht Ende Oktober.
Daten als Tabelle
| Quartal | Search & other | YouTube-Anzeigen | Google-Netzwerk |
|---|---|---|---|
| Q1 25 | 50,7 Mrd. US-$ | 8,9 Mrd. US-$ | 7,3 Mrd. US-$ |
| Q2 25 | 54,2 Mrd. US-$ | 9,8 Mrd. US-$ | 7,4 Mrd. US-$ |
| Q3 25 | 56,6 Mrd. US-$ | 10,3 Mrd. US-$ | 7,4 Mrd. US-$ |
| Q4 25 | 63,1 Mrd. US-$ | 11,4 Mrd. US-$ | 7,8 Mrd. US-$ |
| Q1 26 | 60,4 Mrd. US-$ | 9,9 Mrd. US-$ | 7,0 Mrd. US-$ |
| Q2 26 | 63,3 Mrd. US-$ | 11,1 Mrd. US-$ | 7,3 Mrd. US-$ |
Gemessen am gesamten Werbeumsatz ist Q4 2025 das stärkste der gezeigten Quartale (82,3 Mrd. US-Dollar), in Q1 2026 geht der Wert auf 77,3 Mrd. zurück. Das Muster kenne ich aus der Praxis: Im vierten Quartal liegen Weihnachtsgeschäft und Jahresendbudgets. Aussagekräftig ist deshalb nur der Vergleich mit dem gleichen Quartal des Vorjahres. Die Quartalswerte stammen aus den Pressemitteilungen zu Q3 2025, Q4 2025, Q1 2026 und Q2 2026. Q1 und Q2 2025 sind dort jeweils als Vorjahreswerte enthalten.
Wie viel von Alphabet noch Werbung ist
Der Anteil der Werbung am Konzernumsatz sinkt seit Jahren, obwohl die Werbung selbst wächst. 2019 kamen 83,3 % des Alphabet-Umsatzes aus Werbung, 2025 waren es 73,2 %, im ersten Halbjahr 2026 noch 69,2 %. Der Grund ist schlicht, dass andere Bereiche schneller wachsen: Google Cloud zum Beispiel stieg 2025 von 43,2 auf 58,7 Mrd. US-Dollar, der Gesamtumsatz um 15,1 %, die Werbung um 11,4 %.
- 201983,3 %
- 202080,5 %
- 202181,3 %
- 202279,4 %
- 202377,4 %
- 202475,6 %
- 202573,2 %
- 1. Hj. 202669,2 %
Google advertising geteilt durch Total revenues
Daten als Tabelle
| Zeitraum | Angaben in % |
|---|---|
| 2019 | 83,3 % |
| 2020 | 80,5 % |
| 2021 | 81,3 % |
| 2022 | 79,4 % |
| 2023 | 77,4 % |
| 2024 | 75,6 % |
| 2025 | 73,2 % |
| 1. Hj. 2026 | 69,2 % |
Für Werbetreibende ist das keine Entwarnung und kein Alarmsignal. Es heißt nur, dass Alphabet heute breiter aufgestellt ist. Für die Suchwerbung selbst ist die absolute Zahl aussagekräftiger: Sie wächst weiter zweistellig.
Was diese Zahlen nicht sagen
Drei Missverständnisse begegnen mir bei diesen Werten immer wieder.
„Google advertising“ ist nicht der Umsatz des Produkts Google Ads. Alphabet schreibt selbst, dass Werbekunden Inventar über Google Ads, Google Ad Manager, Display & Video 360 und die Google Marketing Platform kaufen. Die Werbezahl umfasst alle diese Wege. Einen Umsatz nur für Google Ads weist Alphabet nicht aus.
Es gibt keine Zahl für Deutschland. Deutschland wird im Geschäftsbericht 2025 nicht gesondert ausgewiesen. Die kleinste geografische Einheit ist die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika), und die bezieht sich auf den gesamten Konzernumsatz, nicht auf die Werbung: 2025 kamen 29 % des Alphabet-Umsatzes aus EMEA, das sind 117,2 Mrd. US-Dollar (Form 10-K 2025). Wer einen „Google-Werbeumsatz in Deutschland“ nennt, schätzt.
Search & other ist nicht nur die Google-Suche. Der Bereich enthält auch Anzeigen in Gmail, Maps und Play sowie Umsätze aus Suchanfragen, die über Vertriebspartner wie Browser mit Google als Standardsuche kommen. Ein Teil davon fließt als Traffic-Akquisitionskosten an diese Partner weiter, ausgewiesen wird trotzdem der Bruttowert.
Klickpreise und Klickzahlen: was Alphabet meldet und was nicht
Die einzige offizielle Zahl zu Klickpreisen bei Google ist eine Veränderungsrate. Alphabet meldet für Search & other jedes Jahr, wie sich die Zahl der bezahlten Klicks (paid clicks) und die Kosten pro Klick (cost-per-click) gegenüber dem Vorjahr verändert haben. Den CPC definiert Alphabet als klickabhängige Umsätze geteilt durch die Zahl der bezahlten Klicks. Ein absoluter Durchschnittswert in Euro oder Dollar wird nicht veröffentlicht.
- Bezahlte Klicks
- Kosten pro Klick
Quelle: Alphabet Inc., Form 10-K 2021 bis 2025, Abschnitt Monetization Metrics
Nur Google Search & other, weltweit
Daten als Tabelle
| Jahr | Bezahlte Klicks | Kosten pro Klick |
|---|---|---|
| 2021 | 23 % | 15 % |
| 2022 | 10 % | -1 % |
| 2023 | 7 % | 1 % |
| 2024 | 5 % | 7 % |
| 2025 | 6 % | 7 % |
2025 stiegen die bezahlten Klicks um 6 % und die Kosten pro Klick um 7 %. Im zweiten Quartal 2026 lagen die bezahlten Klicks 13 % über dem Vorjahresquartal, die Kosten pro Klick 3 % darüber (Form 10-Q Q2 2026). Für das Netzwerk meldet Alphabet statt Klicks die Impressionen: 2025 minus 7 %, die Kosten pro Impression plus 7 %, im zweiten Quartal 2026 minus 12 % und plus 13 %.
Zur Einordnung: Alphabet nennt als Treiber der CPC-Entwicklung selbst unter anderem Geräte-Mix, geografischen Mix, die Ausgaben der Werbekunden und Wechselkurse. Ein weltweiter Durchschnitt aus allen Ländern, Branchen und Währungen sagt über deinen Klickpreis in Deutschland also wenig. Er zeigt nur die Richtung des Gesamtmarkts.
Warum es keinen belastbaren deutschen CPC-Durchschnitt gibt
Ich habe für diese Seite nach einer öffentlichen Klickpreis-Statistik für Deutschland mit offengelegter Methode gesucht und keine gefunden. Google veröffentlicht keine Länder- oder Branchendurchschnitte. Die Benchmark-Tabellen, die bei der Suche nach „durchschnittlicher CPC“ oben stehen, stammen meist von US-Softwareanbietern. Das bekannteste Beispiel, die jährliche Auswertung von WordStream by LocaliQ, beruht laut eigener Methodik ausschließlich auf US-Suchkampagnen, rechnet in US-Dollar und gibt Medianwerte an. Für den deutschen Markt mit anderer Wettbewerbslage, Sprache und Währung lassen sich solche Werte nicht übertragen.
Zahlen aus Konten, die ich betreue, veröffentliche ich nicht, auch nicht zusammengefasst. Was ich aus der Praxis sagen kann: Der Klickpreis hängt so stark von Keyword, Region, Tageszeit und Wettbewerb ab, dass ein Branchendurchschnitt für die Planung kaum hilft. Warum das so ist, erkläre ich ausführlich in Was ist ein guter CPC bei Google Ads?.
Brauchbarer als jede Tabelle sind zwei Werkzeuge:
- Der Keyword-Planer in Google Ads zeigt für deine Keywords und dein Zielgebiet geschätzte monatliche Suchanfragen und Gebotsspannen für die obere Seitenposition.
- Mit dem Klickpreis-Rechner rechnest du aus, welchen CPC du dir bei deiner Conversion-Rate und deinem Auftragswert leisten kannst.
Wie aus Klickpreisen am Ende ein Monatsbudget wird, steht in Was kostet Google Ads wirklich?. Die Schätzungen des Keyword-Planers für 35 Branchen habe ich im Klickpreis-Atlas mit offengelegter Methode ausgewertet. Das sind Schätzungen von Google, keine tatsächlich gezahlten Durchschnittspreise. Eine durchschnittliche Klickrate (CTR) für Deutschland veröffentlicht übrigens weder Google noch Alphabet.
Werbesicherheit: der Ads Safety Report 2025
Einmal im Jahr veröffentlicht Google den Ads Safety Report mit den Durchsetzungszahlen des Vorjahres. Die Ausgabe für 2025 erschien am 16.04.2026 (Blogbeitrag, Bericht als PDF). Google nennt die meisten Werte als Untergrenzen, daher steht vor den Zahlen ein „über“.
- Anzeigen blockiert oder entfernt
- über 8,3 Mrd.
- weltweit, 2025
- Werbekonten gesperrt
- über 24,9 Mio.
- weltweit, 2025
- Anzeigen eingeschränkt
- über 4,8 Mrd.
- weltweit, 2025
- der blockierten Anzeigen nie gesehen
- über 99 %
- laut Google gestoppt, bevor jemand sie sah
- Anzeigen wegen Betrugsnähe entfernt
- über 602 Mio.
- Richtlinien mit engstem Bezug zu Scams
- weniger fälschliche Kontosperrungen
- 80 %
- Veränderung zum Vorjahr laut Google
Quelle: Google, Ads Safety Report 2025, veröffentlicht am 16.04.2026
Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Zahl der gestoppten Anzeigen 2025 deutlich gestiegen. Die Zahl der gesperrten Werbekonten ist dagegen von über 39,2 Mio. (2024) auf über 24,9 Mio. gesunken. Google betont für 2025, dass die Gemini-Modelle gezielter gegen die Verursacher vorgehen und fälschliche Sperrungen um 80 % zurückgegangen sind. Einen direkten Zusammenhang mit der niedrigeren Kontozahl stellt der Bericht allerdings nicht her.
- 20235,5 Mrd.
- 20245,1 Mrd.
- 20258,3 Mrd.
Quelle: Google, Ads Safety Report 2023, 2024 und 2025
Weltweit. Für 2023 und 2025 nennt Google Untergrenzen.
Daten als Tabelle
| Berichtsjahr | Angaben in Mrd. |
|---|---|
| 2023 | 5,5 Mrd. |
| 2024 | 5,1 Mrd. |
| 2025 | 8,3 Mrd. |
Die Vorjahreswerte stammen aus dem Ads Safety Report 2024 (5,1 Mrd. gestoppte Anzeigen, 9,1 Mrd. eingeschränkte, über 39,2 Mio. gesperrte Konten) und dem Ads Safety Report 2023 (über 5,5 Mrd., über 6,9 Mrd. und über 12,7 Mio.).
Spannend für Werbetreibende ist, an welchen Richtlinien die meisten Anzeigen scheitern. Ganz oben steht der Missbrauch des Werbenetzwerks, mit Abstand vor Verstößen gegen die Regeln für personalisierte Werbung. Anzeigen können gegen mehrere Richtlinien zugleich verstoßen, die Summe der Einzelwerte kann deshalb größer sein als die Gesamtzahl.
- Missbrauch des Werbenetzwerks1.290,0 Mio.
- Personalisierte Werbung755,0 Mio.
- Rechtliche Anforderungen646,7 Mio.
- Falschdarstellung421,5 Mio.
- Marken372,7 Mio.
Quelle: Google, Ads Safety Report 2025, Enforcement Breakdown
Weltweit, Untergrenzen, Mehrfachzuordnung möglich
Daten als Tabelle
| Richtlinie | Angaben in Mio. |
|---|---|
| Missbrauch des Werbenetzwerks | 1.290,0 Mio. |
| Personalisierte Werbung | 755,0 Mio. |
| Rechtliche Anforderungen | 646,7 Mio. |
| Falschdarstellung | 421,5 Mio. |
| Marken | 372,7 Mio. |
EU und Deutschland
Google veröffentlicht zum Bericht Auszüge für 14 Märkte und Regionen. Deutschland ist nicht darunter, am nächsten kommt der EU-Auszug: 1,6 Mrd. entfernte Anzeigen und 2 Mio. gesperrte Werbekonten in der EU im Jahr 2025. Die fünf häufigsten Verstöße waren dort Missbrauch des Werbenetzwerks, Marken, personalisierte Werbung, Falschdarstellung sowie Dating und Partnersuche. Vorsicht beim Vergleich mit den weltweiten Werten: Der EU-Auszug spricht von entfernten Anzeigen, der globale Bericht von blockierten oder entfernten.
Suchmarkt Deutschland: Googles Anteil laut StatCounter
Eine amtliche Statistik zu Suchmaschinen-Marktanteilen gibt es in Deutschland nicht. Eine frei zugängliche, monatlich aktualisierte Quelle ist StatCounter. Laut StatCounter lag Google im September 2026 in Deutschland über alle Geräte bei 87,84 %.
- 87,84 %
- September 2026
- Bing
- 6,5 %
- September 2026
- Yahoo
- 1,7 %
- September 2026
- Spanne des Google-Werts
- 80,05 bis 90,18 %
- Oktober 2025 bis September 2026
Quelle: StatCounter Global Stats, Search Engine Market Share Germany, alle Geräte, abgerufen am 08.10.2026
Zwei Dinge musst du zu diesen Werten wissen. Erstens misst StatCounter keine Suchanfragen, sondern Seitenaufrufe, die über eine Suchmaschine auf Websites mit StatCounter-Code kommen. Laut FAQ beruht das auf über 3 Mrd. Seitenaufrufen pro Monat auf mehr als 1 Mio. Websites weltweit. Zweitens kann StatCounter Daten bis zu 45 Tage nach Veröffentlichung noch korrigieren. Der Septemberwert ist am Abrufdatum also noch nicht endgültig.
Auffällig sind die starken Monatsschwankungen: Im Dezember 2025 lag Google bei 90,18 %, im März 2026 bei 80,05 %. Wer nur einen Monat zitiert, sollte den Monat nennen. Die ganze Zeitreihe, die Entwicklung von Bing und die Frage, wo KI-Suchen in solchen Messungen auftauchen, behandle ich in einem eigenen Artikel zu den Suchmaschinen-Marktanteilen in Deutschland.
Internetnutzung und Onlinekäufe in Deutschland
Wie viele Menschen eine Suchanzeige überhaupt erreichen kann, beantwortet die amtliche Statistik. Das Statistische Bundesamt erhebt die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) seit 2021 als Unterstichprobe des Mikrozensus. Befragt werden Personen von 16 bis 74 Jahren, die Fragen beziehen sich auf private Zwecke.
- haben das Internet in den letzten drei Monaten genutzt
- 95 %
- 16 bis 74 Jahre, 2025
- haben in den letzten drei Monaten online eingekauft
- 70 %
- Waren oder Dienstleistungen
- haben jemals online eingekauft
- 86 %
- 16 bis 74 Jahre, 2025
- Offliner, die das Internet nie genutzt haben
- knapp 2,1 Mio.
- gut 3 %, 2021 noch 6 % (Zahl der Woche vom 24.02.2026)
Nach Alter unterscheiden sich vor allem die Onlinekäufe. Bei den 65- bis 74-Jährigen hat jede zweite Person in den letzten drei Monaten online eingekauft, bei den 25- bis 44-Jährigen sind es 82 %.
| Altersgruppe | Internet genutzt (letzte 3 Monate) | Online eingekauft (letzte 3 Monate) |
|---|---|---|
| 16 bis 24 Jahre | 97 % | 71 % |
| 25 bis 44 Jahre | 98 % | 82 % |
| 45 bis 64 Jahre | 95 % | 68 % |
| 65 bis 74 Jahre | 87 % | 50 % |
| Insgesamt | 95 % | 70 % |
Tabelle seitlich scrollbar
Quelle: Destatis, IKT-Erhebung private Haushalte, Berichtsjahr 2025, Stand 23.09.2026. Die Offliner-Zahl stammt aus der Zahl der Woche vom 24.02.2026.
Für den Vergleich mit der EU ist Eurostat die bessere Quelle, weil alle Mitgliedstaaten nach derselben Methode erheben. Eurostat fragt dabei auch nach den letzten zwölf Monaten: 2025 haben 81,4 % der 16- bis 74-Jährigen in Deutschland online eingekauft, im EU-Durchschnitt 73,6 %.
- Deutschland
- EU-27
Quelle: Eurostat, isoc_ec_ib20, Personen von 16 bis 74 Jahren, aktualisiert am 17.04.2026
Zeitreihenbruch 2021, ältere Jahre deshalb nicht dargestellt. Achse beginnt bei 60 %.
Daten als Tabelle
| Jahr | Deutschland | EU-27 |
|---|---|---|
| 2021 | 76,0 % | 67,1 % |
| 2022 | 76,2 % | 68,0 % |
| 2023 | 77,5 % | 69,6 % |
| 2024 | 77,9 % | 71,8 % |
| 2025 | 81,4 % | 73,6 % |
Die Destatis- und Eurostat-Werte passen zusammen, wenn du auf den Zeitraum achtest: Eurostat weist für die letzten drei Monate 70,4 % aus, Destatis gerundet 70 %. Die 81,4 % beziehen sich dagegen auf zwölf Monate. Beim Internet insgesamt liegt Deutschland laut Eurostat bei 95,5 % (Nutzung in den letzten zwölf Monaten, EU 94,5 %). Weitere Hintergründe zur Methode erklärt Eurostat in Statistics Explained.
Werbemarkt Deutschland: Suchmaschinenwerbung laut ZAW
Wie groß der deutsche Markt für Suchmaschinenwerbung ist, veröffentlicht der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) in seinem Jahrbuch. Die Zahl für Search ist im Jahrbuch ausdrücklich als Schätzung von BVDW und OVK gekennzeichnet. Eine Aufteilung nach Anbietern enthält das Jahrbuch nicht, Google selbst meldet wie oben beschrieben keinen Umsatz für Deutschland.
- Netto-Werbeeinnahmen Search 2025
- 6,9 Mrd. €
- plus 7,0 % (2024: 6,45 Mrd. €)
- Netto-Werbeeinnahmen Internet 2025
- 15,77 Mrd. €
- plus 13,1 %
- Anteil Internet an allen erfassten Medien
- 56,5 %
- eigene Berechnung, Vorjahr 52,2 %
- Anteil Search an allen erfassten Medien
- 24,7 %
- eigene Berechnung: 6,9 von 27,90 Mrd. €
Quelle: ZAW, Jahrbuch Werbung 2026, Berichtsjahr 2025, Search als Schätzung von BVDW und OVK
Search ist damit nach Display (inklusive Video-Streaming, 7,53 Mrd. €) das zweitgrößte Einzelsegment der Online-Werbung in Deutschland. Den Gesamtmarkt der kommerziellen Kommunikation beziffert der ZAW auf 50,98 Mrd. €. Die Entwicklung der übrigen Segmente und der klassischen Medien ordne ich im Artikel zum Online-Werbemarkt Deutschland ein.
Was hier bewusst fehlt
Einige Zahlen, nach denen oft gesucht wird, passen nicht auf diese Seite oder haben keine Primärquelle.
- KI-Nutzung in Unternehmen: Dazu gibt es amtliche Daten von Destatis und Eurostat, die ich in einem eigenen Artikel zur KI-Nutzung in deutschen Unternehmen zusammenstelle.
- Werbeumsatz in AI Overviews und AI Mode: Alphabet weist dafür keine eigenen Zahlen aus. Im Geschäftsbericht 2025 schreibt der Konzern nur, dass er mit KI-Funktionen wie AI Overviews und AI Mode anders monetarisieren könnte als bisher. Was das für Anzeigen bedeutet, beschreibe ich in Google Ads in der KI-Suche.
- Durchschnittswerte nach Branche: Für Deutschland kenne ich keine öffentliche Quelle mit offengelegter Methode, weder für tatsächlich gezahlte Klickpreise noch für Conversion-Raten. Schätzungen aus dem Keyword-Planer zeigt der Klickpreis-Atlas.
- Zahl der Werbekunden: Alphabet nennt in seinen Berichten keine Zahl aktiver Werbetreibender. Wer eine solche Zahl liest, sollte nach der Quelle fragen.
Alle Zahlen auf einen Blick
| Kennzahl | Wert | Zeitraum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Werbeumsatz Google (Google advertising) | 294,7 Mrd. US-$ | 2025 | Alphabet 10-K 2025 |
| davon Search & other | 224,5 Mrd. US-$ | 2025 | Alphabet 10-K 2025 |
| davon YouTube-Anzeigen | 40,4 Mrd. US-$ | 2025 | Alphabet 10-K 2025 |
| davon Google-Netzwerk | 29,8 Mrd. US-$ | 2025 | Alphabet 10-K 2025 |
| Anteil Werbung am Alphabet-Umsatz | 73,2 % | 2025 | Alphabet 10-K 2025, eigene Berechnung |
| Werbeumsatz Google | 81,6 Mrd. US-$ | Q2 2026 | Alphabet Q2 2026 |
| Wachstum Search & other | plus 16,8 % | Q2 2026 zu Q2 2025 | Alphabet Q2 2026, eigene Berechnung |
| Anteil Werbung am Alphabet-Umsatz | 69,2 % | 1. Halbjahr 2026 | Alphabet Q1 und Q2 2026, eigene Berechnung |
| Bezahlte Klicks, Veränderung | plus 6 % | 2025 | Alphabet 10-K 2025 |
| Kosten pro Klick, Veränderung | plus 7 % | 2025 | Alphabet 10-K 2025 |
| Kosten pro Klick, Veränderung | plus 3 % | Q2 2026 | Alphabet 10-Q Q2 2026 |
| Anteil EMEA am Alphabet-Umsatz | 29 % | 2025 | Alphabet 10-K 2025 |
| Blockierte oder entfernte Anzeigen | über 8,3 Mrd. | 2025, weltweit | Ads Safety Report 2025 |
| Gesperrte Werbekonten | über 24,9 Mio. | 2025, weltweit | Ads Safety Report 2025 |
| Entfernte Anzeigen in der EU | 1,6 Mrd. | 2025 | Ads Safety Report EU 2025 |
| Gesperrte Werbekonten in der EU | 2 Mio. | 2025 | Ads Safety Report EU 2025 |
| Google-Anteil an Suchmaschinen-Verweisen DE | 87,84 % | September 2026 | StatCounter |
| Bing-Anteil an Suchmaschinen-Verweisen DE | 6,5 % | September 2026 | StatCounter |
| Internetnutzung letzte 3 Monate (16 bis 74 Jahre) | 95 % | 2025 | Destatis |
| Onlinekauf letzte 3 Monate (16 bis 74 Jahre) | 70 % | 2025 | Destatis |
| Onlinekauf letzte 12 Monate DE | 81,4 % | 2025 | Eurostat isoc_ec_ib20 |
| Onlinekauf letzte 12 Monate EU-27 | 73,6 % | 2025 | Eurostat isoc_ec_ib20 |
| Netto-Werbeeinnahmen Search DE | 6,9 Mrd. € | 2025 | ZAW Jahrbuch 2026 (Schätzung BVDW und OVK) |
| Anteil Internet an Netto-Werbeeinnahmen DE | 56,5 % | 2025 | ZAW Jahrbuch 2026, eigene Berechnung |
Tabelle seitlich scrollbar
Alle Werte dieser Seite, inklusive der vollständigen Jahres- und Quartalsreihen, gibt es als CSV mit Quelle, Link und Abrufdatum je Zeile:
So zitierst du diese Zahlen richtig
Die meisten Fehler bei Google-Statistiken entstehen erfahrungsgemäß nicht beim Abschreiben, sondern beim Weglassen. Fünf Angaben machen eine Zahl überprüfbar:
- Primärquelle mit Dokument: „Alphabet, Form 10-K 2025“ statt „laut Google“ oder „laut einer Studie“.
- Zeitraum: Geschäftsjahr, Quartal oder Monat. Bei StatCounter immer den Monat, bei Eurostat den Bezugszeitraum (drei oder zwölf Monate).
- Gebiet: Alphabet und der Ads Safety Report gelten weltweit, StatCounter, Destatis und ZAW für Deutschland.
- Einheit und Währung: Alphabet berichtet in nominalen US-Dollar, der ZAW in Euro. Eine Umrechnung immer als eigene Rechnung kennzeichnen.
- Link auf das Originaldokument, nicht auf eine Startseite.
Zwei Beispiele, wie das im Text aussehen kann:
Beispiel 1: Google erzielte 2025 weltweit Werbeumsätze von 294,7 Mrd. US-Dollar, davon 224,5 Mrd. mit Search & other (Alphabet Inc., Form 10-K für 2025).
Beispiel 2: Im September 2026 entfielen in Deutschland 87,84 % der Suchmaschinen-Verweise auf Google (StatCounter Global Stats, alle Geräte, Abruf 08.10.2026).
Typische Fehler, die ich in Artikeln und Präsentationen sehe: Der weltweite Werbeumsatz wird als „Google-Ads-Umsatz“ bezeichnet. StatCounter-Werte werden als „Anteil an allen Suchanfragen“ beschrieben. Die ZAW-Zahl für Search wird Google allein zugeschrieben, obwohl sie den gesamten Markt meint und eine Schätzung ist. Und Ads-Safety-Zahlen werden ohne das „über“ zitiert, obwohl Google Untergrenzen nennt.
Wenn du diese Seite als Zusammenstellung zitierst, nenne bitte trotzdem die Primärquelle dazu. Unter dem Artikel findest du einen fertigen Zitiervorschlag mit Link.
Methodik
- Auswahlregel
- Aufgenommen werden nur Primärquellen, also Pflichtberichte von Alphabet bei der SEC, Berichte von Google selbst, amtliche Statistik von Destatis und Eurostat, das ZAW-Jahrbuch und die Daten des Messdienstes StatCounter. Agentur- und Tool-Benchmarks, Umfragen ohne offengelegte Methode und Zahlen aus Sekundärartikeln sind ausgeschlossen.
- Stand
- Alle Quellen am 08.10.2026 abgerufen, das ZAW-Jahrbuch in der korrigierten Fassung „Stand August 2026“ am 09.10.2026. Alphabet bis Q2 2026, StatCounter bis September 2026, Destatis und Eurostat Berichtsjahr 2025, ZAW Berichtsjahr 2025, Ads Safety Report Berichtsjahr 2025.
- Aktualisierung
- Quartalsweise nach jedem Alphabet-Bericht. Dabei ziehe ich den aktuellen StatCounter-Monat und neue Jahresausgaben der übrigen Quellen mit nach.
- Eigene Berechnungen
- Anteile und Veränderungsraten habe ich aus den veröffentlichten Werten berechnet, im Text auf eine und in der CSV auf zwei Nachkommastellen gerundet. Sie sind als eigene Berechnung gekennzeichnet.
- Kontodaten
- Zahlen aus Google-Ads-Konten, die ich betreue, fließen nicht ein, auch nicht zusammengefasst.
- Grenzen
- Alphabet weist keine Werte für Deutschland aus. Alle Alphabet-Werte sind nominale US-Dollar ohne Inflationsbereinigung. StatCounter misst Verweise statt Suchanfragen und korrigiert bis zu 45 Tage nachträglich. Die ZAW-Zahl für Search ist eine Schätzung.
Fazit
Die belastbaren Zahlen zeichnen ein klares Bild: Die Suche ist mit Abstand Googles größtes Werbegeschäft und wächst weiter zweistellig, in Deutschland laufen laut StatCounter weiterhin deutlich über 80 % der Suchmaschinen-Verweise über Google, und vier von fünf Menschen zwischen 16 und 74 Jahren haben 2025 online eingekauft. Was die Statistiken nicht liefern, ist dein Klickpreis. Den bestimmt deine eigene Auktion, und dafür sind Keyword-Planer und eine saubere Rechnung mit deinen eigenen Zahlen aussagekräftiger als jeder Durchschnitt.
Wenn du deine Kampagnen auf dieser Grundlage planen und laufend steuern lassen willst, übernehme ich das in der Google-Ads-Betreuung ab 1.000 € pro Monat, 3 Monate Startphase, danach monatlich kündbar. Neben der Google-Suche kannst du seit August 2026 auch in ChatGPT werben: ChatGPT Ads richte ich ab 1.500 € ein.




