Black Friday fällt 2026 auf Freitag, den 27. November, Cyber Monday auf Montag, den 30. November. Das klingt nach viel Zeit. Für Google Ads ist es das nicht: Was im November noch umgebaut wird, steckt beim Peak in der Lernphase, und was erst in der Black Week eingereicht wird, hängt womöglich noch in der Prüfung. Ich plane deshalb rückwärts vom Freitag aus.
In diesem Artikel findest du den Fahrplan, mit dem ich Onlineshops und kleinere Händler im DACH-Raum auf das Black-Friday-Wochenende vorbereite: die Termine, den Tracking-Check, saisonale Anpassungen, Budget und Gebote, Angebote in Anzeigen und im Merchant Center, Performance Max und Shopping im Peak und die Tage nach Cyber Monday. Aussagen zu Google-Funktionen stützen sich auf die Google Ads-Hilfe und die Merchant-Center-Hilfe, die Quellen stehen am Ende. Wo ich aus meiner Praxis einordne, sage ich das dazu.
Die Termine 2026 auf einen Blick
| Datum | Wochentag | Was passiert |
|---|---|---|
| 15. Oktober | Donnerstag | Angebots-Assets mit Anlass Black Friday oder Cyber Monday können laut Google ausgeliefert werden |
| 13. November | Freitag | Mein Puffer: Anzeigen, Assets und Angebote sind eingereicht |
| 23. November | Montag | Viele Shops starten ihre Black Week |
| 27. November | Freitag | Black Friday |
| 30. November | Montag | Cyber Monday |
| 15. Dezember | Dienstag | Letzter Tag der Anlässe Black Friday und Cyber Monday in Angebots-Assets |
Tabelle seitlich scrollbar
Die Zeile vom 13. November ist meine Arbeitsregel, keine Vorgabe von Google. Dass viele Shops schon am Montag vor dem Black Friday starten, ist eine Beobachtung aus meiner Praxis.
Der Fahrplan rückwärts vom 27. November
Bis Mitte Oktober: das Fundament
Alles, was eine Lernphase auslöst, gehört jetzt erledigt: neue Kampagnen, ein Wechsel der Gebotsstrategie, größere Umbauten in Performance Max oder ein neues Conversion-Ziel. Laut Google können bis zu etwa 50 Conversion-Ereignisse oder 3 Conversion-Zyklen nötig sein, bis sich die Gebotsstrategie an ein neues Ziel angepasst hat. Ausgelöst wird diese Phase laut Google, wenn du eine Gebotsstrategie erstellst oder reaktivierst, ihre Einstellungen änderst oder Kampagnen, Anzeigengruppen oder Keywords hinzufügst oder entfernst. In einem Shop mit wenigen Bestellungen pro Woche können daraus mehrere Wochen werden.
Parallel räumst du den Produktfeed auf: Diagnose im Merchant Center öffnen, abgelehnte Produkte prüfen, Verfügbarkeiten und Preise kontrollieren. Und du prüfst das Tracking, dazu gleich mehr.
Ab 15. Oktober: Angebots-Assets anlegen
Laut Google-Hilfe können Angebots-Assets mit den Anlässen Black Friday und Cyber Monday vom 15. Oktober bis zum 15. Dezember ausgeliefert werden. Sie ergänzen Textanzeigen im Suchnetzwerk sowie Shorts- und In-Stream-Videoanzeigen. Angelegt werden sie unter Kampagnen, Assets, Plus-Symbol und dort die Option für Angebote. Du kannst sie auf Konto-, Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene hinzufügen, und laut Google gilt die spezifischste Ebene: Ein Asset der Anzeigengruppe hat Vorrang vor dem der Kampagne, das wiederum vor dem des Kontos.
Wichtig ist eine Regel, die viele übersehen: Angebots-Assets für besondere Anlässe müssen laut Google innerhalb von sechs Monaten vor ihrem Startdatum erstellt oder bearbeitet worden sein, sonst werden sie nicht ausgeliefert. Das Asset vom letzten Black Friday reaktivierst du also nicht einfach, sondern legst es neu an oder bearbeitest es. Optional kannst du einen Gutscheincode oder einen Mindestbestellwert angeben.
Anfang November: Anzeigen, Landingpages und Angebote einreichen
Laut Google werden die meisten Anzeigen innerhalb eines Arbeitstags überprüft, und wer eine Anzeige bis zu einem bestimmten Datum geprüft haben will, soll sie einige Tage im Voraus einreichen. Mein Puffer ist der 13. November: Was am Black Friday laufen soll, ist bis dahin eingereicht. Wird etwas abgelehnt, bleibt eine volle Arbeitswoche zum Korrigieren.
Dasselbe gilt für die Landingpage der Aktion. Sie sollte vor dem Einreichen der Anzeigen erreichbar sein und nicht erst am Freitagmorgen live gehen. Und auch die Angebote im Merchant Center gehören in dieses Zeitfenster, Details weiter unten.
16. bis 20. November: Freeze und Feinplanung
In dieser Woche ändere ich an der Struktur nichts mehr. Stattdessen lege ich fest, welches Budget pro Tag für die Aktionstage bereitsteht, richte bei Bedarf die saisonale Anpassung ein (sie lässt sich laut Google im Voraus anlegen) und hinterlege im Feed den reduzierten Preis mit Gültigkeitszeitraum. Zum Schluss ein kurzer Abgleich mit dem Lager: Welche Bestseller sind ausreichend vorrätig, welche nicht?
Black Week: 23. bis 30. November
Jetzt geht es um Beobachtung, nicht um Umbau. Ich schaue täglich auf den Status „durch Budget eingeschränkt“, auf die Diagnose im Merchant Center, auf ausverkaufte Produkte und auf die Suchbegriffe. Gebotsziele ändere ich in diesen Tagen nicht im Tagesrhythmus. Die Ausnahme ist ein echter Fehler, zum Beispiel ein ausgefallenes Conversion-Tag.
Ab 1. Dezember: zurück auf Normalbetrieb
Was nach Cyber Monday zu tun ist, steht weiter unten in einem eigenen Abschnitt.
Tracking-Check vor dem Peak
Wenn am Black Friday die Messung ausfällt, steuert Smart Bidding am umsatzstärksten Tag des Jahres mit falschen Daten. Deshalb prüfe ich spätestens Anfang November diese Punkte:
- Status der Conversion-Aktionen. Die Kauf-Conversion muss aktiv erfassen, nicht „Tag inaktiv“ oder „Nicht überprüft“ melden.
- Testkauf mit dem Tag Assistant. Einmal komplett bestellen und prüfen, ob das Tag auf der Bestätigungsseite auslöst und welcher Wert übergeben wird.
- Der richtige Conversion-Wert. Übergeben werden sollte der tatsächlich bezahlte Betrag nach Rabatt, nicht der Listenpreis. Aus meiner Praxis: Gerade Gutscheincodes, die erst im Checkout greifen, landen oft nicht im übergebenen Wert, und der ROAS sieht dann in der Black Week besser aus, als er ist.
- Transaktions-ID. Laut Google werden Conversions mit derselben Transaktions-ID für dieselbe Conversion-Aktion nicht doppelt gezählt. Das schützt vor Doppelzählungen, wenn Käufer die Bestätigungsseite neu laden.
- Consent-Banner. Wer für die Aktion Pop-ups, Banner oder ein anderes Theme einspielt, prüft danach, ob das Consent-Banner noch korrekt funktioniert und die Einwilligungssignale weiter ankommen.
Wie du die Grundlagen sauber aufsetzt, beschreibe ich im Beitrag Google Ads Conversion-Tracking einrichten.
Saisonale Anpassungen richtig einsetzen
Saisonale Anpassungen sagen Smart Bidding im Voraus, dass sich die Conversion-Rate für einen bestimmten Zeitraum ändern wird. Laut Google stehen sie unter anderem für Such-, Shopping- und Displaykampagnen mit Ziel-CPA oder Ziel-ROAS sowie für Performance Max zur Verfügung. Du findest sie laut Google-Hilfe unter Tools, Budgets und Gebote, Anpassungen, Tab „Saisonal“. Dort legst du Namen, Start und Ende, die erwartete Änderung der Conversion-Rate und den Geltungsbereich fest, also Kampagnentypen oder einzelne Kampagnen.
Zwei Aussagen von Google sind für Black Friday entscheidend:
- Saisonale Anpassungen eignen sich laut Google hervorragend für kurze Zeiträume von 1 bis 7 Tagen, für Zeiträume über 14 Tage dagegen möglicherweise nicht so gut.
- Smart Bidding nimmt laut Google für saisonale Ereignisse bereits automatisch Anpassungen vor. Saisonale Anpassungen solltest du deshalb nur verwenden, wenn du erhebliche Änderungen bei den Conversion-Raten erwartest.
Black Friday bis Cyber Monday sind vier Tage und passen damit gut. Die komplette Black Week vom 23. bis 30. November wären acht Tage, also schon über dem Bereich, den Google als ideal nennt. Nach dem Enddatum läuft die Anpassung automatisch aus.
Wie ich den Wert festlege, ist meine Praxis, keine Google-Regel: Ich vergleiche die Conversion-Rate der Aktionstage im Vorjahr mit den zwei bis drei Wochen davor. Ein Rechenbeispiel mit angenommenen Zahlen: Lag die Conversion-Rate im Vorjahr von Freitag bis Montag bei 4 % statt der üblichen 2 %, wäre das ein Plus von 100 %. Den vollen Wert trage ich trotzdem selten ein, weil Smart Bidding einen normalen Black Friday laut Google ohnehin selbst einpreist. Die Anpassung lohnt sich vor allem, wenn deine eigene Aktion deutlich stärker ist als sonst, etwa ein ungewöhnlich hoher Rabatt für wenige Tage.
Eine Anpassung kann laut Google auch nach unten gehen. Manche Konten sehen in den Tagen vor dem Black Friday einen Durchhänger, weil Käufer auf die Aktion warten. Eine negative Anpassung setze ich dafür nur, wenn das Muster in den Vorjahresdaten klar zu sehen ist. Mehr zur Saisonplanung über das ganze Jahr findest du im Beitrag Saisonale Kampagnen in Google Ads.
Promotion Mode: die neue Beta für Aktionszeiträume
Neu in diesem Jahr ist der sogenannte Promotion Mode. In der Google-Ads-Hilfe zur Erstellung von Performance-Max-Kampagnen taucht er als optionaler Schritt beim Budget auf: Für einen Aktionszeitraum mit Start- und Enddatum soll er die Reichweite der Anzeigen maximieren. Google weist dort selbst darauf hin, dass der ROAS darunter leiden kann, weil die Kampagne ihre Ausgaben schnell erhöht.
Nach Berichten von Search Engine Journal und PPC Land, das sich auf Googles Ads Liaison Ginny Marvin beruft, ist der Promotion Mode seit Juni 2026 eine Beta für Such- und Performance-Max-Kampagnen. Er ist demnach für Zeiträume von 3 bis 14 Tagen gedacht, lässt vorübergehend eine Toleranz beim ROAS-Ziel zu, erlaubt zusätzliches Tagesbudget und kehrt danach automatisch zu den vorherigen Einstellungen zurück. Mit saisonalen Anpassungen lässt er sich laut Ginny Marvin kombinieren, weil beide an unterschiedlichen Hebeln ansetzen. Ob dein Konto Zugriff auf die Beta hat, siehst du nur im Konto selbst, und die Bezeichnung in der deutschen Oberfläche kann abweichen.
Meine Einordnung: Ich würde ihn in diesem ersten Jahr nicht in allen Kampagnen gleichzeitig aktivieren, sondern in einer Kampagne mit genug Conversion-Daten und einem klaren Budgetrahmen. Google warnt selbst vor einem schwächeren ROAS, und das solltest du vorher einkalkuliert haben.
Budget und Gebote in der Black Week
Tagesbudget. Laut Google kann eine Kampagne an einem einzelnen Tag bis zum Doppelten des durchschnittlichen Tagesbudgets ausgeben, über den Monat aber nicht mehr als das 30,4-Fache. An starken Tagen nutzt Google diesen Spielraum also schon von selbst. Läuft eine Kampagne trotzdem in den Status „durch Budget eingeschränkt“, erhöhe ich das Budget am Vorabend oder früh am Morgen und nicht erst am Nachmittag, wenn ein großer Teil der Nachfrage schon vorbei ist.
Gesamtbudgets von Kampagnen. Für eine eigene Aktionskampagne kannst du statt eines Tagesbudgets ein Gesamtbudget für einen Zeitraum von 3 bis 90 Tagen festlegen, laut Google für Such-, Performance-Max- und Shopping-Kampagnen. Google gleicht die Ausgaben über den Zeitraum aus, ohne Tageslimit, berechnet aber nie mehr als das Gesamtbudget. Die Einschränkungen: Das geht nur bei neuen Kampagnen, und der Budgettyp lässt sich später nicht mehr ändern. Aus meiner Praxis würde ich eine solche Kampagne nur ergänzend nutzen, weil sie ohne eigene Historie startet. Das Hauptgeschäft bleibt in den eingespielten Kampagnen.
Die Änderung vom 17. August 2026. Das ist der erste Black Friday nach Googles Umstellung bei zielbasierten Gebotsstrategien: Budgetbeschränkte Kampagnen mit Ziel-CPA oder Ziel-ROAS werden laut Google enger an das eingetragene Ziel abgestimmt, statt es deutlich zu übertreffen. Für den Peak heißt das aus meiner Sicht: Wenn eine Kampagne in der Black Week ins Budgetlimit läuft, prüfe ich zuerst das Budget und dann erst das Ziel. Die Details stehen im Beitrag Gebotsstrategien: die Änderung vom August 2026.
Gebotsziele. Wer das Ziel-ROAS für die Aktionstage senkt, ändert damit die Einstellungen der Gebotsstrategie, und das kann laut Google eine neue Lernphase auslösen. Deshalb ändere ich Ziele in der Black Week höchstens einmal, mit festem Datum für die Rückkehr. Saisonale Anpassungen haben den Vorteil, dass sie von selbst enden.
Angebote sichtbar machen: Anzeigen, Feed und Merchant Center
Die Angebots-Assets für Suchanzeigen habe ich oben im Fahrplan beschrieben. Je nach Kampagnentyp kommen weitere Wege dazu.
Automatische Angebote
Laut Google gibt es außerdem automatische Angebote auf Kontoebene: Google liest Angebote von deiner Website aus und zeigt sie als Asset an. Wie du die Funktion einschaltest, beschreibt die Google-Hilfe. Dort steht auch, dass sie nur für Such- und Performance-Max-Kampagnen mit Standort-Assets verfügbar ist, in denen keine manuell angelegten Angebote laufen. Für einen reinen Onlineshop ohne Ladengeschäft ist sie damit meist kein Thema. Für Black Friday setze ich ohnehin lieber manuelle Angebots-Assets ein, weil ich dann genau steuere, welcher Rabatt in welchem Zeitraum erscheint.
Angebote im Merchant Center
Für Shopping-Anzeigen und die Produktanzeigen in Performance Max läuft die Aktion über das Merchant Center. Dort heißen Promotions auf Deutsch „Angebote“. Laut Merchant-Center-Hilfe werden sie in Deutschland angezeigt, außerdem unter anderem in Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und den USA. Österreich und die Schweiz stehen nicht auf der Liste (Stand Oktober 2026). Ein Angebot darf laut Google höchstens sechs Monate (183 Tage) laufen.
Zur Prüfung schreibt Google: Angebote sollten so früh wie möglich eingereicht werden. Die Prüfung findet werktags zu Geschäftszeiten statt und ist in der Regel innerhalb von 12 Stunden ab dem Startzeitpunkt abgeschlossen, kann aber bis zu 24 Stunden dauern. Daraus folgt für mich: Ein Angebot, das erst am Wochenende vor dem Cyber Monday eingereicht wird, ist ein unnötiges Risiko, weil Black Friday ein Freitag und Cyber Monday ein Montag ist.
Reduzierter Preis im Feed
Den Aktionspreis übergibst du im Feed über das Attribut sale_price. Laut Google musst du dabei weiterhin den regulären Preis im Attribut price senden. Mit sale_price_effective_date legst du fest, wann der reduzierte Preis gilt. Ohne dieses Datum gilt der Sonderangebotspreis laut Google sofort. Ich setze den Zeitraum immer, damit der Preis nach Cyber Monday automatisch zurückspringt. Und ich achte darauf, dass Feed und Produktseite denselben Preis zeigen, auch wenn der Rabatt im Shop per Plugin oder Banner läuft. Aus meiner Praxis entstehen genau dort im November die meisten Feed-Probleme. Was ein sauberer Feed sonst noch braucht, steht im Glossar unter Google Merchant Center.
Preisangaben in Deutschland
Für Shops in Deutschland gilt bei Preisermäßigungen § 11 Abs. 1 der Preisangabenverordnung: „Wer zur Angabe eines Gesamtpreises verpflichtet ist, hat gegenüber Verbrauchern bei jeder Bekanntgabe einer Preisermäßigung für eine Ware den niedrigsten Gesamtpreis anzugeben, den er innerhalb der letzten 30 Tage vor der Anwendung der Preisermäßigung gegenüber Verbrauchern angewendet hat.“ Das betrifft auch Rabattangaben in Anzeigen. Ich bin kein Anwalt: Wie du das im Shop und in deinen Anzeigentexten korrekt umsetzt, klärst du mit einer Rechtsberatung.
Performance Max und Shopping im Peak
In Performance Max und Shopping entscheidet der Feed mehr als jede Anzeige. Drei Dinge prüfe ich in der Black Week täglich: Sind Bestseller ausverkauft und laufen trotzdem noch im Feed als verfügbar? Stimmen die Preise in Feed und Shop überein? Und meldet die Diagnose im Merchant Center neue Ablehnungen?
Aus meiner Praxis: Wenn ein Bestseller mitten in der Aktion ausverkauft ist, verteilt Performance Max das Budget auf die übrigen Produkte, und die haben nicht immer dieselbe Marge. Deshalb gehört der Blick auf die Produktberichte in die tägliche Routine.
Black-Friday-Bilder und -Texte für Performance Max ergänze ich früh in den bestehenden Asset-Gruppen, statt im November neue Asset-Gruppen aufzubauen. Wie Performance Max grundsätzlich arbeitet, erkläre ich im Performance-Max-Guide, die Grundlagen für Produktanzeigen im Google-Shopping-Guide.
Nach Cyber Monday: was am 1. Dezember zu tun ist
- Saisonale Anpassungen laufen automatisch zum Enddatum aus. Prüfe trotzdem, ob das Enddatum wirklich der 30. November war.
- Budgets und Ziele setzt du selbst zurück, falls du sie manuell erhöht oder gelockert hast.
- Anzeigentexte mit „Black Friday“ oder „Cyber Monday“ pausierst oder ersetzt du. Angebots-Assets mit Enddatum laufen von selbst aus.
- Der Feed springt zurück, wenn du
sale_price_effective_dategesetzt hast. Sonst änderst du den Preis manuell. - Die Auswertung mache ich erst, wenn die Conversion-Verzögerung durch ist. Bei Shops mit vielen Retouren schaue ich zusätzlich auf die Zahlen nach Rücksendungen.
- Datenausschlüsse sind laut Google nur für Probleme mit dem Tracking, der Website oder dem Datenimport gedacht und nicht für die regelmäßige oder langfristige Nutzung. Ein außergewöhnlich starker Black Friday ist kein Grund für einen Datenausschluss.
Danach beginnt direkt das Weihnachtsgeschäft. Aus meiner Praxis lohnt es sich, den letzten Bestelltag für eine Lieferung vor Weihnachten früh in Anzeigen und Landingpages zu kommunizieren.
Typische Fehler aus meiner Praxis
Umbau im November. Neue Kampagnenstruktur, neue Gebotsstrategie, neues Conversion-Ziel, alles zwei Wochen vor dem Peak. Die Lernphase fällt dann genau in die Black Week.
Ziel gesenkt und vergessen. Das Ziel-ROAS wird für Black Friday gelockert und steht im Januar noch auf dem Aktionswert.
Anpassung über den ganzen Monat. Eine saisonale Anpassung für den gesamten November liegt weit über den 1 bis 7 Tagen, für die Google sie empfiehlt.
Angebote zu spät eingereicht. Das Merchant-Center-Angebot für Cyber Monday wird am Samstag angelegt, die Prüfung findet aber werktags statt.
Rabatt im Shop, alter Preis im Feed. Shop und Feed zeigen unterschiedliche Preise, und Produkte fallen mitten in der Aktion aus der Auslieferung.
Black-Friday-Texte im Dezember. Anzeigen ohne Enddatum werben noch Tage später mit einer Aktion, die es nicht mehr gibt.
Meine Kurz-Checkliste
- Bis Mitte Oktober: Struktur, Gebotsstrategie und Conversion-Ziele final, Feed bereinigt
- Ab 15. Oktober: Angebots-Assets mit Anlass Black Friday und Cyber Monday angelegt
- Bis 13. November: Anzeigen, Landingpages und Merchant-Center-Angebote eingereicht
-
- bis 20. November: Budgetplan, saisonale Anpassung,
sale_pricemit Gültigkeitszeitraum
- bis 20. November: Budgetplan, saisonale Anpassung,
-
- bis 30. November: täglich Budgetstatus, Merchant-Center-Diagnose und Lager prüfen
- Ab 1. Dezember: Budgets, Ziele und Texte zurück, Auswertung nach der Conversion-Verzögerung
Wenn du einen zweiten Blick willst
Wenn du vor dem Black Friday wissen willst, ob Tracking, Feed und Gebotsstrategie tragen, gehe ich im Google Ads Audit (ab 500 €) genau diese Punkte in deinem Konto durch. In der laufenden Google-Ads-Betreuung (ab 1.000 € pro Monat) ist die Saisonplanung fester Teil der Arbeit.
Quellen
- Google Ads-Hilfe, Saisonale Anpassungen: support.google.com/google-ads/answer/10369906
- Google Ads-Hilfe, Saisonale Anpassungen erstellen: support.google.com/google-ads/answer/9352512
- Google Ads-Hilfe, Angebots-Assets: support.google.com/google-ads/answer/7367521
- Google Ads-Hilfe, Automatische Angebote: support.google.com/google-ads/answer/18057626
- Google Ads-Hilfe, Performance Max-Kampagne erstellen (Promotion Mode): support.google.com/google-ads/answer/15864533
- Search Engine Journal, Google Ads Bidding and Budgeting Updates: searchenginejournal.com/google-ads-three-bidding-budgeting-updates/579292/
- PPC Land, Promotion mode is here: Google's Ginny Marvin explains what actually changed: ppc.land/promotion-mode-is-here-googles-ginny-marvin-explains-what-actually-changed/
- Google Ads-Hilfe, Gesamtbudgets von Kampagnen: support.google.com/google-ads/answer/10486938
- Google Ads-Hilfe, Durchschnittliches Tagesbudget: support.google.com/google-ads/answer/6385083
- Google Ads-Hilfe, Dauer der Lernphase bei Kampagnen und welche Faktoren Auswirkungen darauf haben: support.google.com/google-ads/answer/13020501
- Google Ads-Hilfe, Änderungen an zielbasierten Gebotsstrategien: support.google.com/google-ads/answer/17061251
- Google Ads-Hilfe, Überprüfung von Anzeigen: support.google.com/google-ads/answer/1722120
- Google Ads-Hilfe, Transaktions-IDs zur Vermeidung doppelter Conversions: support.google.com/google-ads/answer/6386790
- Google Ads-Hilfe, Datenausschlüsse: support.google.com/google-ads/answer/10370710
- Merchant-Center-Hilfe, Einstieg in „Angebote“: support.google.com/merchants/answer/13422697
- Merchant-Center-Hilfe, Spezifikationen für Angebotsdaten: support.google.com/merchants/answer/2906014
- Merchant-Center-Hilfe, Prüfung von Angeboten: support.google.com/merchants/answer/4588464
- Merchant-Center-Hilfe, Attribut sale_price: support.google.com/merchants/answer/6324471
- Merchant-Center-Hilfe, Attribut sale_price_effective_date: support.google.com/merchants/answer/6324460
- Preisangabenverordnung, § 11 Zusätzliche Pflichten bei der Werbung mit Preisermäßigungen: gesetze-im-internet.de/pangv_2022/__11.html
Stand: Oktober 2026




