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MJ Marketing

Wen zitieren KI-Suchen? Studie 2026 mit 372 Antworten

Eigene Messung: 372 API-Antworten von Perplexity, OpenAI und Gemini auf deutsche Google-Ads-Fragen. Welche Quellen sie nennen und wie stabil das ist.

Mijo Jurisic

Google Ads Consultant

28 Min. Lesezeit
Tuschezeichnung: Drei Sprechblasen über einem Karteikasten, von jeder Blase führen dünne Linien zu einzelnen Karteikarten, manche Karten sind mit mehreren Blasen verbunden

Kurz gesagt

Ich habe von Juli bis Oktober 2026 jeden Monat 34 deutsche Google-Ads-Fragen per API an Perplexity (sonar), OpenAI (gpt-4o-mini mit Websuche) und Gemini (gemini-flash-latest mit Google-Suche) gestellt und 372 Antworten ausgewertet. 67,3 % der 2.429 Quellennennungen entfallen auf Websites von Agenturen, Google-eigene Seiten spielen vor allem bei OpenAI eine Rolle. Perplexity nennt im Schnitt 15,4 Quellen je Antwort, bei OpenAI und Gemini bleiben rund sechs von zehn Antworten ganz ohne Quelle. Im Oktober hat sich das Quellenbild deutlich verschoben, die Werte sind also Momentaufnahmen.

Welche Websites nennen KI-Suchen als Quelle, wenn jemand auf Deutsch nach Google Ads fragt? Um das herauszufinden, habe ich von Juli bis Oktober 2026 einmal im Monat dieselben Fragen per API an drei Systeme geschickt: Perplexity (Modell sonar), OpenAI (gpt-4o-mini mit Websuche) und Gemini (gemini-flash-latest mit Google-Suche). Ausgewertet sind 372 Antworten mit 2.429 Quellennennungen auf 677 verschiedenen Domains. Eine Nennung heißt: Eine Domain taucht als Quelle in einer Antwort auf.

Kurz gesagt dominieren Agentur-Websites, und welche Quelle genannt wird, hängt stark davon ab, welche Engine antwortet und in welchem Monat du fragst. Alle Zahlen in diesem Artikel habe ich aus den Rohdaten nachgerechnet, die Domain-Tabelle und die Fragenliste kannst du am Ende herunterladen.

In eigener Sache: mjmads.com ist Herausgeber dieser Studie und gleichzeitig eine der gemessenen Domains. Die Fragen stammen aus meinem eigenen Sichtbarkeits-Monitoring, es sind kommerzielle deutsche Google-Ads-Fragen, bei denen ich selbst gefunden werden möchte. mjmads.com steht deshalb in keiner Rangliste, sondern wird separat ausgewiesen. Websites anderer Agenturen sind anonymisiert (Agentur-Website 1, 2 und so weiter).
Gemessen wurden: Abfragen über die Programmierschnittstellen (APIs) mit bestimmten Modellen, nicht die Apps ChatGPT, Perplexity oder Gemini. Was Nutzer in den Apps sehen, kann abweichen.
Stand: Messläufe vom 16.07., 15.08., 11.09. und 01.10.2026

ausgewertete Antworten
372
34 Fragen, 3 Engines, 4 Monatsläufe (Juli: 22 Fragen)
Quellennennungen
2.429
auf 677 verschiedenen Domains
der Nennungen gehen an Agentur-Websites
67,3 %
461 verschiedene Agentur-Domains
Quellen je Antwort bei Perplexity
15,4
Gemini 3,1, OpenAI 1,1
Antworten von OpenAI und Gemini ohne jede Quelle
6 von 10
OpenAI 61,3 %, Gemini 62,1 %, Perplexity 0 %
Top-Domains aus dem August noch im Oktober unter den Top 20
12 von 20
34 gleiche Fragen

Quelle: Eigene Messung über die APIs von Perplexity, OpenAI und Google, Läufe vom 16.07. bis 01.10.2026

Die Befunde auf einen Blick

  • Agentur-Websites dominieren: 67,3 % aller Quellennennungen, bei Gemini sogar 82,8 %. Das liegt auch an den Fragen, 20 der 34 fragen ausdrücklich nach einer Agentur oder externer Hilfe.
  • Google-eigene Seiten machen bei OpenAI 24,8 % der Nennungen aus, bei Gemini nur 1,8 %.
  • Viele Antworten ohne Beleg: Bei OpenAI hatten 61,3 % der Antworten keine einzige Quelle, bei Gemini 62,1 %. Perplexity nannte immer Quellen.
  • Lange Liste, wenig Konzentration: 296 der 677 Domains (43,7 %) wurden genau einmal genannt. Die zehn meistgenannten Domains (ohne mjmads.com) kommen zusammen auf 17,5 % aller Nennungen.
  • Wenig Überschneidung: Nur 8,1 % der Quellen pro Frage und Monat wurden von mehr als einer Engine genannt.
  • Oktober-Bruch: Auf den 22 Fragen, die in allen vier Monaten gestellt wurden, fiel der Agentur-Anteil von 75,7 % im September auf 57,0 % im Oktober. Fachmedien stiegen im selben Schritt von 7,1 % auf 15,3 %.

Perplexity liefert 15 Quellen je Antwort, OpenAI eine

Der erste Unterschied springt sofort ins Auge: Die drei Engines belegen ihre Antworten in völlig unterschiedlichem Umfang.

Abb. 1Durchschnittliche Zahl verschiedener Quellen je Antwort
  • Perplexity (sonar)15,4
  • Gemini (flash-latest)3,1
  • OpenAI (gpt-4o-mini)1,1

Quelle: Eigene Messung, 372 Antworten, Juli bis Oktober 2026

Je Engine 124 Antworten. Jede Domain zählt pro Antwort einmal. Die APIs liefern Quellen in unterschiedlichen Formaten, siehe Methodik.

Daten als Tabelle
EngineDurchschnittliche Zahl verschiedener Quellen je Antwort
Perplexity (sonar)15,4
Gemini (flash-latest)3,1
OpenAI (gpt-4o-mini)1,1

Perplexity nannte im Schnitt 15,4 verschiedene Domains je Antwort, im Median 16 und höchstens 26. Keine einzige Perplexity-Antwort kam ohne Quelle aus. Bei Gemini lag der Schnitt bei 3,1 und bei OpenAI bei 1,1, der Median war in beiden Fällen null. Das heißt: Mehr als die Hälfte der Antworten dieser beiden Engines hatte überhaupt keine Quelle. Das Maximum lag bei Gemini bei 14, bei OpenAI bei 8 Domains.

Weil Perplexity so viel mehr Quellen liefert, stammen 1.913 der 2.429 Nennungen (78,8 %) von Perplexity. Alle Gesamtwerte in diesem Artikel sind deshalb stark von Perplexity geprägt. Wo es einen Unterschied macht, weise ich die Engines einzeln aus.

Warum die Zahlen nicht direkt vergleichbar sind

Ein Teil des Abstands ist Technik, nicht Verhalten. Die drei APIs geben Quellen unterschiedlich zurück, und das Skript liest jeweils ein anderes Feld:

  • Perplexity liefert eine Liste der Suchergebnisse zur Antwort. Das ist die vollständigste Variante.
  • OpenAI markiert Zitate direkt im Antworttext (sogenannte URL-Zitate). Laut der OpenAI-Dokumentation zur Websuche zeigen diese Inline-Zitate nur die relevantesten Referenzen. Eine separate Quellenliste mit allen aufgerufenen URLs ist laut derselben Seite oft länger, sie wurde in dieser Messung nicht ausgewertet.
  • Gemini gibt sogenannte Grounding-Chunks zurück, also die Belegstellen aus der Google-Suche, auf die sich die Antwort stützt.

Die Zahlen beschreiben also, was die jeweilige API als Quelle ausweist. Ob ein Modell intern mehr Seiten gelesen hat, zeigt die Messung nicht.

Gemini nennt seit August viel seltener Quellen

Interessanter als der Durchschnitt ist der Verlauf. Bei OpenAI blieb der Anteil der Antworten ohne Quelle über alle vier Monate ungefähr gleich. Bei Gemini ist er im August regelrecht gekippt.

Abb. 2Anteil der Antworten ganz ohne QuelleAngaben in %
  • Perplexity
  • OpenAI
  • Gemini

Quelle: Eigene Messung, 372 Antworten, Juli bis Oktober 2026

Juli 22 Fragen je Engine, ab August 34 Fragen je Engine

Daten als Tabelle
MonatPerplexityOpenAIGemini
Jul 260,0 %63,6 %18,2 %
Aug 260,0 %61,8 %70,6 %
Sep 260,0 %58,8 %70,6 %
Okt 260,0 %61,8 %73,5 %

Im Juli hatten nur 4 von 22 Gemini-Antworten (18,2 %) keine Quelle, im Oktober waren es 25 von 34 (73,5 %). Die durchschnittliche Zahl der Quellen fiel im selben Zeitraum von 6,9 auf 2,1. Das liegt nicht an den neuen Fragen, die ab August dazukamen: Auf den 22 Fragen, die in allen vier Monaten gestellt wurden, stieg der Anteil ohne Quelle genauso, von 18,2 % auf 68,2 % im August und 72,7 % im Oktober.

Eine Erklärung liefern die Daten nicht. Ein möglicher Grund: Das Skript fragt den Alias gemini-flash-latest ab. Laut Google-Dokumentation zu den Gemini-Modellen zeigt ein solcher Alias auf das jeweils neueste Release einer Modellvariante und wird bei neuen Releases ausgetauscht. Welches Modell bei welchem Lauf dahinterstand, ist nicht protokolliert. Es kann also sein, dass im August schlicht ein anderes Modell geantwortet hat.

Auffällig ist außerdem, wann OpenAI und Gemini überhaupt Quellen nennen. Bei Fragen nach einem Anbieter hatte OpenAI in 39 von 76 Antworten (51,3 %) mindestens eine Quelle, bei Wissensfragen nur in 9 von 48 (18,8 %). Bei Gemini sieht es fast identisch aus: 38 von 76 gegenüber 9 von 48. Wer nach einer Agentur fragt, bekommt also eher Belege als jemand, der wissen will, wie viel Budget Google Ads braucht.

Zwei Drittel der Nennungen gehen an Agentur-Websites

Für die Auswertung habe ich jede der 677 Domains einem Typ zugeordnet, nach ihrem Hauptzweck laut Startseite. Die genaue Regel steht in der Methodik.

Abb. 3Anteil der Quellentypen an allen NennungenAngaben in %
  • Gesamt
  • Perplexity
  • OpenAI
  • Gemini
  • Agentur-WebsitesGesamt: 67,3 %Perplexity: 65,0 %OpenAI: 55,5 %Gemini: 82,8 %
  • Fachmedien & PresseGesamt: 7,6 %Perplexity: 8,8 %OpenAI: 0,7 %Gemini: 4,2 %
  • Software- & Tool-AnbieterGesamt: 7,1 %Perplexity: 7,3 %OpenAI: 12,4 %Gemini: 4,5 %
  • Google-eigene SeitenGesamt: 6,8 %Perplexity: 6,5 %OpenAI: 24,8 %Gemini: 1,8 %
  • Vergleichs- & VerzeichnisportaleGesamt: 5,4 %Perplexity: 6,2 %OpenAI: 2,2 %Gemini: 2,9 %
  • mjmads.com (Herausgeber)Gesamt: 1,9 %Perplexity: 2,2 %OpenAI: 0,7 %Gemini: 0,5 %
  • SonstigeGesamt: 1,4 %Perplexity: 1,6 %OpenAI: 0,7 %Gemini: 1,1 %
  • Foren & SocialGesamt: 1,3 %Perplexity: 1,6 %OpenAI: 0,0 %Gemini: 0,3 %
  • YouTubeGesamt: 1,2 %Perplexity: 0,9 %OpenAI: 2,9 %Gemini: 1,8 %

Quelle: Eigene Messung, 2.429 Nennungen in 372 Antworten, Juli bis Oktober 2026

Basis je Engine: Perplexity 1.913, OpenAI 137, Gemini 379 Nennungen. Summen weichen durch Rundung von 100 ab.

Daten als Tabelle
QuellentypGesamtPerplexityOpenAIGemini
Agentur-Websites67,3 %65,0 %55,5 %82,8 %
Fachmedien & Presse7,6 %8,8 %0,7 %4,2 %
Software- & Tool-Anbieter7,1 %7,3 %12,4 %4,5 %
Google-eigene Seiten6,8 %6,5 %24,8 %1,8 %
Vergleichs- & Verzeichnisportale5,4 %6,2 %2,2 %2,9 %
mjmads.com (Herausgeber)1,9 %2,2 %0,7 %0,5 %
Sonstige1,4 %1,6 %0,7 %1,1 %
Foren & Social1,3 %1,6 %0,0 %0,3 %
YouTube1,2 %0,9 %2,9 %1,8 %

Über alle Engines entfallen 67,3 % der Nennungen auf Agentur-Websites. Dahinter liegen Fachmedien und Presse (7,6 %), Software- und Tool-Anbieter (7,1 %), Google-eigene Seiten (6,8 %) und Vergleichs- oder Verzeichnisportale (5,4 %). Foren, soziale Netzwerke und YouTube spielen mit jeweils gut einem Prozent kaum eine Rolle.

Die Engines setzen dabei klar unterschiedliche Schwerpunkte:

  • Gemini stützt sich fast nur auf Agentur-Websites (82,8 %). Google-eigene Seiten tauchen in den 124 Antworten nur siebenmal auf, support.google.com und business.google.com nie.
  • OpenAI nennt ein Viertel seiner Quellen bei Google (24,8 %). Der größte Einzelposten ist google.com mit 21 Nennungen, und zwar ausschließlich bei Anbieter-Fragen (21 Antworten zu 10 Fragen). Welche Google-Seite genau gemeint war, lässt sich nicht sagen, weil das Skript nur Hostnamen speichert.
  • Perplexity hat die breiteste Mischung. In 98,4 % seiner Antworten steht mindestens eine Agentur-Website, in 57,3 % mindestens ein Fachmedium, in 52,4 % mindestens eine Google-Seite und in 41,9 % mindestens ein Vergleichsportal.

Auch Wissensfragen werden mit Agentur-Seiten belegt

Dass Agentur-Websites so stark vertreten sind, ist zum Teil in den Fragen angelegt. 20 der 34 ausgewerteten Fragen fragen ausdrücklich nach einer Agentur, einem Freelancer oder externer Hilfe, etwa „Google Ads Agentur Köln Empfehlung“ oder „Google Ads Konto gesperrt: wer kann helfen?“. Die übrigen 14 sind Wissensfragen wie „Wie viel Budget braucht man für Google Ads?“. Trennt man beide Gruppen, bleibt das Bild trotzdem deutlich.

Abb. 4Quellentypen nach Art der FrageAngaben in %
  • Anbieter-Fragen
  • Wissensfragen
  • Agentur-WebsitesAnbieter-Fragen: 73,2 %Wissensfragen: 54,9 %
  • Fachmedien & PresseAnbieter-Fragen: 8,5 %Wissensfragen: 5,9 %
  • Vergleichs- & VerzeichnisportaleAnbieter-Fragen: 7,3 %Wissensfragen: 1,5 %
  • Google-eigene SeitenAnbieter-Fragen: 4,0 %Wissensfragen: 12,6 %
  • Software- & Tool-AnbieterAnbieter-Fragen: 3,0 %Wissensfragen: 15,8 %
  • Übrige TypenAnbieter-Fragen: 4,1 %Wissensfragen: 9,3 %

Quelle: Eigene Messung, 372 Antworten, Juli bis Oktober 2026

Anbieter-Fragen 1.644 Nennungen in 228 Antworten, Wissensfragen 785 Nennungen in 144 Antworten. Übrige Typen: YouTube, Foren & Social, Sonstige, mjmads.com.

Daten als Tabelle
QuellentypAnbieter-FragenWissensfragen
Agentur-Websites73,2 %54,9 %
Fachmedien & Presse8,5 %5,9 %
Vergleichs- & Verzeichnisportale7,3 %1,5 %
Google-eigene Seiten4,0 %12,6 %
Software- & Tool-Anbieter3,0 %15,8 %
Übrige Typen4,1 %9,3 %

Bei Anbieter-Fragen gehen 73,2 % der Nennungen an Agentur-Websites, Vergleichsportale kommen auf 7,3 %. Bei Wissensfragen sinkt der Agentur-Anteil, liegt mit 54,9 % aber immer noch über der Hälfte. Dafür gewinnen Software-Anbieter (15,8 %) und Google-eigene Seiten (12,6 %). In 36,8 % der Antworten auf Wissensfragen steht mindestens eine Google-Seite.

Eine Einschränkung gehört dazu: Die Daten enthalten nur Domains, keine Pfade. Ob bei einer Agentur ein Ratgeberartikel oder die Startseite zitiert wurde, kann ich nicht sagen. Bei Wissensfragen liegt ein Blogartikel nahe, belegt ist es nicht.

Die meistgenannten Domains

Welche einzelnen Domains am häufigsten auftauchen, zeigt die nächste Abbildung. mjmads.com ist hier herausgenommen und wird weiter unten separat ausgewiesen.

Abb. 5Die 15 meistgenannten Domains (ohne mjmads.com)
  • Agentur-Website 163
  • support.google.com62
  • business.google.com47
  • Agentur-Website 247
  • Agentur-Website 346
  • omr.com37
  • Agentur-Website 432
  • Agentur-Website 531
  • agenturtipp.de30
  • Agentur-Website 630
  • handelsblatt.com29
  • youtube.com29
  • Agentur-Website 729
  • sortlist.de28
  • Agentur-Website 826

Quelle: Eigene Messung, 2.429 Nennungen in 372 Antworten, Juli bis Oktober 2026

Anzahl der Antworten, in denen die Domain als Quelle vorkommt, alle Engines und Monate. Agentur-Websites anonymisiert und nach Nennungen nummeriert. Bei Gleichstand in der Reihenfolge der Domain-Tabelle.

Daten als Tabelle
DomainDie 15 meistgenannten Domains (ohne mjmads.com)
Agentur-Website 163
support.google.com62
business.google.com47
Agentur-Website 247
Agentur-Website 346
omr.com37
Agentur-Website 432
Agentur-Website 531
agenturtipp.de30
Agentur-Website 630
handelsblatt.com29
youtube.com29
Agentur-Website 729
sortlist.de28
Agentur-Website 826

An der Spitze liegen eine Agentur-Website mit 63 Nennungen und support.google.com mit 62. Die Google-Hilfe ist dabei die breiteste Quelle: Sie wurde bei 20 der 34 Fragen genannt, business.google.com bei 19. Unter den Top 15 sind acht Agentur-Websites, zwei Google-Seiten, zwei Medien (omr.com und handelsblatt.com), zwei Vergleichsportale (agenturtipp.de und sortlist.de) und YouTube.

Wichtiger als die Spitze ist aber die Breite. Die zehn meistgenannten Domains kommen zusammen nur auf 17,5 % aller Nennungen. 296 Domains, das sind 43,7 %, wurden in vier Monaten genau ein einziges Mal genannt. Die KI-Suchen ziehen ihre Belege also aus einem sehr langen Feld und nicht aus einer Handvoll fester Adressen.

Jede Engine hat ihre eigene Rangliste

Schaut man auf die einzelnen Engines, gibt es kaum eine gemeinsame Spitze:

PlatzPerplexity (sonar)OpenAI (gpt-4o-mini)Gemini (flash-latest)
1support.google.com (56)google.com (21)Agentur-Website 1 (17)
2Agentur-Website 1 (46)support.google.com (6)Agentur-Website 5 (11)
3business.google.com (44)Agentur-Website 7 (5)Agentur-Website 4 (8)
4Agentur-Website 3 (37)Agentur-Website 15 (5)Agentur-Website 10 (8)
5Agentur-Website 2 (36)Agentur-Website 2, Agentur-Website 5, youtube.com (je 4)Agentur-Website 24 (8)

Tabelle seitlich scrollbar

Bei Perplexity stehen zwei Google-Seiten unter den ersten drei. Bei Gemini belegen Agentur-Websites die ersten fünf Plätze, die erste andere Domain ist youtube.com mit 7 Nennungen, gleichauf mit fünf weiteren Agentur-Websites. handelsblatt.com kommt auf 29 Nennungen, alle von Perplexity. google.com dagegen nennt Perplexity nie, OpenAI 21-mal. Wer nur eine Engine prüft, bekommt also ein ziemlich anderes Bild als jemand, der alle drei vergleicht.

mjmads.com, separat ausgewiesen

mjmads.com wurde in den ausgewerteten Antworten 45-mal als Quelle genannt (Perplexity 42, Gemini 2, OpenAI 1), bei 22 der 34 Fragen. Das sind 1,9 % aller Nennungen. In der Rangliste stünde die Domain auf Platz 6. Nach Monaten: 9 Nennungen im Juli, 14 im August, 17 im September und 5 im Oktober.

Diese Zahl sagt wenig darüber, wie sichtbar mjmads.com allgemein ist. Die Fragen sind für mein eigenes Monitoring ausgewählt, und mehrere davon decken Themen ab, zu denen ich selbst Artikel veröffentlicht habe, zum Beispiel Goldankauf, Bestattungen, Juweliere und Catering. Die beiden Markenfragen („Wer ist MJ Marketing (mjmads.com)?“ und „Google Ads Agentur Mijo Jurisic Erfahrungen“) habe ich gestellt, aber aus der Auswertung herausgenommen.

Im Oktober hat sich das Quellenbild verschoben

Für einen fairen Zeitvergleich nutze ich die 22 Fragen, die in allen vier Monaten gestellt wurden. Im Juli bestand die Fragenliste nur aus diesen 22 (plus den zwei Markenfragen), ab August kamen 12 weitere dazu.

Abb. 6Anteil ausgewählter Quellentypen im ZeitverlaufAngaben in %
  • Agentur-Websites
  • Fachmedien
  • Google
  • Portale

Quelle: Eigene Messung, 22 gleiche Fragen, alle drei Engines, Juli bis Oktober 2026

Basis: Juli 473, August 436, September 449, Oktober 391 Nennungen. Google = Google-eigene Seiten, Portale = Vergleichs- und Verzeichnisportale.

Daten als Tabelle
MonatAgentur-WebsitesFachmedienGooglePortale
Jul 2676,5 %4,7 %3,8 %3,8 %
Aug 2673,4 %5,5 %6,2 %6,2 %
Sep 2675,7 %7,1 %4,9 %5,6 %
Okt 2657,0 %15,3 %8,2 %9,7 %

Von Juli bis September lag der Agentur-Anteil stabil zwischen 73 und 77 %. Im Oktober fiel er auf 57,0 %. Gleichzeitig verdoppelte sich der Anteil der Fachmedien von 7,1 % auf 15,3 %, und auch Portale und Google-Seiten legten zu. Getragen wird die Verschiebung von Perplexity, das bei diesen 22 Fragen im Oktober 321 der 391 Nennungen lieferte.

Die Rangliste zeigt dasselbe. Von den 20 meistgenannten Domains im August standen im September noch 14 bis 18 unter den Top 20, im Oktober nur noch 12. Die Spanne im September entsteht, weil sich dort sieben Domains die Plätze 16 bis 22 teilen. Ganz verschwunden ist keine davon, alle 20 wurden auch im Oktober mindestens einmal genannt, sie haben aber Plätze verloren. Herausgefallen sind unter anderem reddit.com (im August 11 Nennungen, im Oktober eine) und mehrere Agentur-Websites. Neu unter den Top 20 sind herold.at, developers.google.com, drweb.de, fuer-gruender.de und omt.de sowie drei Agentur-Websites. Auf den Plätzen 18 bis 22 lagen im August fünf Domains gleichauf, keine davon ist im Oktober unter den Top 20, am Ergebnis von 12 ändert der Gleichstand also nichts.

Auch über den ganzen Zeitraum ist der Austausch groß. Von allen Domains, die bei den 22 gleichen Fragen im Juli oder im Oktober genannt wurden, kamen nur 29,9 % in beiden Monaten vor. Von den zehn meistgenannten Domains im Juli standen im Oktober noch fünf oder sechs unter den Top 10, denn im Juli teilen sich zwei Domains Platz 10.

Am deutlichsten wird der Bruch, wenn man pro Frage und Engine vergleicht: Wie viele Quellen des Vormonats tauchen bei derselben Frage wieder auf?

Abb. 7Wie viele Quellen des Vormonats bei derselben Frage wieder auftauchenAngaben in %
  • Perplexity
  • OpenAI
  • Gemini
  • Juli zu AugustPerplexity: 66,6 %OpenAI: 20,7 %Gemini: 17,2 %
  • August zu SeptemberPerplexity: 69,0 %OpenAI: 41,4 %Gemini: 34,6 %
  • September zu OktoberPerplexity: 40,2 %OpenAI: 50,0 %Gemini: 32,9 %

Quelle: Eigene Messung, Juli bis Oktober 2026

Juli zu August auf Basis der 22 Juli-Fragen, danach 34 Fragen. Kleine Basis bei OpenAI (29 bis 44 Quellen je Wechsel) und Gemini (76 bis 151).

Daten als Tabelle
MonatswechselPerplexityOpenAIGemini
Juli zu August66,6 %20,7 %17,2 %
August zu September69,0 %41,4 %34,6 %
September zu Oktober40,2 %50,0 %32,9 %

Perplexity nannte von Juli auf August 66,6 % und von August auf September 69,0 % der Vormonatsquellen bei derselben Frage erneut. Von September auf Oktober waren es nur noch 40,2 %. Bei OpenAI und Gemini sind die Basen so klein, dass ich die Schwankungen nicht deuten würde.

Was im Oktober passiert ist, lässt sich aus den Daten nicht ablesen. Zeitlich passt eine Änderung bei Perplexity: Im Perplexity-Changelog steht für Juli 2026 der Eintrag „Sonar Chat Completions is now Agent API“. Der Oktober-Lauf lief weiter über den bisherigen Endpunkt und lieferte alle 34 Antworten ohne Fehler. Ob Perplexity dahinter etwas umgestellt hat, kann ich nicht belegen. Möglich ist genauso, dass sich schlicht die Suchergebnisse verändert haben.

Die Engines überschneiden sich wenig

Die letzte Frage: Wenn drei KI-Suchen dieselbe Frage im selben Monat bekommen, nennen sie dann dieselben Quellen? Dafür habe ich jede Kombination aus Frage und Monat betrachtet, insgesamt 124 Fälle.

Abb. 8Anteil der Fälle, in denen Engines mindestens eine Domain gemeinsam nennenAngaben in %
  • Alle Fälle
  • Nur wenn alle Beteiligten Quellen nennen
  • Perplexity und GeminiAlle Fälle: 35,5 %Nur wenn alle Beteiligten Quellen nennen: 93,6 %
  • Perplexity und OpenAIAlle Fälle: 19,4 %Nur wenn alle Beteiligten Quellen nennen: 50,0 %
  • OpenAI und GeminiAlle Fälle: 11,3 %Nur wenn alle Beteiligten Quellen nennen: 40,0 %
  • Alle dreiAlle Fälle: 9,7 %Nur wenn alle Beteiligten Quellen nennen: 34,3 %

Quelle: Eigene Messung, 124 Kombinationen aus Frage und Monat, Juli bis Oktober 2026

Ein Fall ist eine Frage in einem Monat. Rechte Säule: nur Fälle, in denen jede beteiligte Engine mindestens eine Quelle genannt hat (Perplexity und Gemini 47, Perplexity und OpenAI 48, OpenAI und Gemini 35, alle drei 35).

Daten als Tabelle
EnginesAlle FälleNur wenn alle Beteiligten Quellen nennen
Perplexity und Gemini35,5 %93,6 %
Perplexity und OpenAI19,4 %50,0 %
OpenAI und Gemini11,3 %40,0 %
Alle drei9,7 %34,3 %

In 53 von 124 Fällen (42,7 %) nannten mindestens zwei Engines eine gemeinsame Domain, alle drei nur in 12 Fällen (9,7 %). Das liegt auch daran, dass OpenAI und Gemini oft gar keine Quelle nennen. Betrachtet man nur die Fälle, in denen beide Seiten Quellen hatten, zeigt sich ein klares Muster: Perplexity und Gemini teilten in 44 von 47 Fällen mindestens eine Domain. Was Gemini nennt, steht also fast immer auch irgendwo in der langen Perplexity-Liste. OpenAI liegt bei beiden anderen deutlich weiter weg.

Auf Ebene der einzelnen Domains ist die Überschneidung noch kleiner. Zählt man jede Domain pro Frage und Monat einmal, ergeben sich 2.235 Quellen. Nur 181 davon (8,1 %) wurden von mindestens zwei Engines genannt und nur 13 von allen dreien. Die geteilten Quellen sind meist Agentur-Websites (139 der 181). Am häufigsten geteilt wurde Agentur-Website 1, nämlich in 14 Fällen.

Auch hier wirkt der Gemini-Effekt: Im Juli hatten noch in 17 von 22 Fällen (77,3 %) mindestens zwei Engines eine gemeinsame Domain, von August bis Oktober waren es jeweils nur 12 von 34 (35,3 %).

Was du aus den Daten mitnehmen kannst

Die Stichprobe ist klein und auf ein Thema beschränkt. Die folgenden Punkte sind deshalb Beobachtungen, keine Regeln. Damit keine falsche Erwartung entsteht: Ich biete kein SEO an. Ich beschreibe hier, was die Daten zeigen, keine Leistung.

Prüfe deine eigenen Fragen

Welche Quellen genannt werden, hängt in dieser Messung stark von Frage, Engine und Monat ab. Eine einzelne Abfrage in einer App sagt deshalb wenig. Sinnvoller ist eine feste Liste mit den Fragen, die deine Kunden wirklich stellen, die du regelmäßig an mehrere Engines richtest. Die Fragenliste zum Download zeigt, wie so eine Liste aufgebaut sein kann.

Bei Anbieter-Fragen zählen Verzeichnisse und Medien mit

Wer nach einer Agentur fragt, bekommt neben Agentur-Websites auch Vergleichsportale und Fachmedien als Beleg. 23,2 % der Antworten auf Anbieter-Fragen enthielten mindestens ein Portal, 27,2 % mindestens ein Fachmedium. agenturtipp.de, sortlist.de und herold.at gehören zu den häufig genannten Domains. Ob ein Eintrag in einem Verzeichnis zu einer Nennung führt, zeigt die Messung allerdings nicht. Sie zeigt nur, wo die Engines bei solchen Fragen nachschlagen.

Bei Wissensfragen steht Google selbst daneben

Bei Fragen zur Funktionsweise von Google Ads greifen Perplexity und OpenAI gern auf Googles eigene Hilfe zurück. support.google.com wurde bei 20 der 34 Fragen genannt. Ein Text, der nur die Hilfeseite nacherzählt, konkurriert also direkt mit dem Original. Was eine Seite zitierfähig macht, beantworten diese Daten nicht, sie zeigen nur, wer bereits zitiert wird.

Ein Monat ist keine Messung

Zwischen August und Oktober haben 8 der 20 meistgenannten Domains ihren Platz verloren, und Perplexity hat im Oktober nur noch 40,2 % der Vormonatsquellen erneut genannt. Wer KI-Sichtbarkeit verfolgt, sollte Monate vergleichen und nicht auf einen einzelnen Lauf reagieren.

Bezahlte Sichtbarkeit ist ein eigener Kanal

In den Quellenlisten kann man sich keinen Platz kaufen. Werbung in KI-Umgebungen ist ein getrennter Kanal mit eigenen Regeln. Wie Google Anzeigen rund um AI Overviews und den AI Mode ausspielt, beschreibe ich im Artikel zu Google Ads in der KI-Suche. Wie Werbung in ChatGPT funktioniert, steht im Beitrag zu ChatGPT Ads in Deutschland, und einen Überblick über Werbung in KI-Assistenten gibt es in einem eigenen Artikel.

Methodik

Die Daten stammen aus einem Skript, das ich für mein eigenes Monitoring geschrieben habe und einmal im Monat laufen lasse. Es stellt jede Frage einzeln an jede Engine, ohne Systemanweisung, ohne Gesprächsverlauf und ohne Standort- oder Spracheinstellung im Request, und speichert die genannten Domains. Bei einem Fehler versucht es die Abfrage ein zweites Mal. In allen vier Läufen trat bei den ausgewerteten Fragen kein Fehler auf, Antworten ohne Quelle zählen mit null Quellen.

Datenbasis
34 deutschsprachige Fragen zu Google Ads (im Juli 22), je Lauf einmal an drei APIs gestellt, ergibt 372 Antworten mit 2.429 Quellennennungen auf 677 Domains. Zwei Markenfragen zu MJ Marketing wurden zusätzlich gestellt, aber nicht ausgewertet.
Zeitraum
Vier Läufe am 16.07., 15.08., 11.09. und 01.10.2026
Engines
Perplexity Chat Completions mit Modell sonar (max_tokens 400), OpenAI Responses API mit gpt-4o-mini und dem Werkzeug web_search_preview, Gemini API mit dem Alias gemini-flash-latest und Google-Suche als Grounding
Quellen
Perplexity: Quellenliste der Antwort (citations oder search_results). OpenAI: URL-Zitate im Antworttext. Gemini: Grounding-Chunks, dabei der Titel, wenn er wie ein Domainname aussieht, sonst die URI.
Zählweise
Hostname ohne führendes www, Subdomains getrennt (support.google.com und google.com sind zwei Domains). Jede Domain zählt pro Antwort einmal. Pfade werden nicht gespeichert.
Klassifikation
Typ nach Hauptzweck laut Startseite (Titel und Beschreibung, abgerufen im Oktober 2026), bei 45 nicht abrufbaren Startseiten nach Domainname oder bekanntem Zweck. Agentur-Websites anonymisiert.
Auswertung
Eigenes Node-Skript auf den Rohdaten, Anteile auf eine Nachkommastelle gerundet
Grenzen
Kleine Stichprobe, eine Sprache, ein Themenfeld, Fragen aus eigenem Monitoring, je Monat ein einziger Lauf, API statt Apps, Modelle hinter Aliasen können wechseln. Nicht repräsentativ.

So werden die Quellen erfasst

Bei Perplexity liest das Skript das Feld citations und, falls es fehlt, die URLs aus search_results. Laut Perplexity-Changelog wurde citations im Mai 2025 entfernt, alle Anwendungen sollen seitdem search_results nutzen. Ich gehe deshalb davon aus, dass die Quellen aus search_results stammen. Welches Feld gefüllt war, hat das Skript nicht protokolliert.

Bei OpenAI liest das Skript die Annotationen im Antworttext. Ein URL-Zitat enthält laut OpenAI-Dokumentation die URL, den Titel und die Position der zitierten Quelle. Die separate Liste aller aufgerufenen Quellen, die laut derselben Seite oft länger ist, wurde nicht abgefragt. Das erklärt einen Teil der niedrigen Quellenzahl.

Bei Gemini stehen die Belege in den Grounding-Metadaten der Antwort. Laut API-Referenz von Google ist das eine Liste unterstützender Referenzen aus der angegebenen Grounding-Quelle, jeweils mit Titel und URI. Weil die URI ein Weiterleitungslink sein kann, nimmt das Skript den Titel, wenn er wie ein Domainname aussieht. In allen vier Läufen war das bei jeder Belegstelle der Fall.

So sind die Quellentypen eingeteilt

Jede Domain bekommt genau einen Typ, nach ihrem Hauptzweck laut Startseite. Bei 632 Domains war die Startseite abrufbar, bei 45 nicht (Bot-Schutz, Fehler oder keine Angaben), dort habe ich nach Domainname oder bekanntem Zweck eingeordnet. Die Spalte „Grundlage der Einordnung“ in der Domain-Tabelle zeigt, was für welche Domain gilt.

TypRegelDomainsBeispiele
Agentur-WebsitesAnbieter von Marketing- oder Webdienstleistungen: Agenturen, Freelancer, Berater, Coachings461anonymisiert
Software- & Tool-AnbieterHersteller von Software, Plattformen, Online-Tools und Rechnern96blog.hubspot.de, shopify.com, stape.io
Fachmedien & Presseredaktionelle Angebote: Fach- und Publikumsmedien, Ratgeber-Portale, Blogs ohne Dienstleistungsangebot53omr.com, handelsblatt.com, drweb.de
Vergleichs- & VerzeichnisportaleAgenturverzeichnisse, Vergleichs- und Bewertungsportale, Firmenverzeichnisse27agenturtipp.de, sortlist.de, herold.at
Sonstigealles andere, etwa Kanzleien, Verbände, Weiterbildung, Hersteller aus anderen Branchen21waermepumpe.de, haufe-akademie.de
Google-eigene SeitenDomains von Google12support.google.com, business.google.com, google.com
Foren & SocialForen und soziale Netzwerke5reddit.com, linkedin.com
YouTubeVideoplattform1youtube.com
mjmads.comHerausgeber dieser Studie1mjmads.com

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Zwei Grenzfälle: omr.com zähle ich zu den Fachmedien, obwohl dort auch ein Bewertungsportal für Software läuft, weil der redaktionelle Teil auf der Startseite im Vordergrund steht. Verzeichnisse, die zusätzlich Marketing verkaufen (etwa herold.at), zählen als Portal, weil die Firmensuche der Hauptzweck ist.

Die Agentur-Websites sind nach der Gesamtzahl ihrer Nennungen nummeriert, Agentur-Website 1 wurde am häufigsten genannt. Die Nummern sind in Text, Abbildungen und Downloads identisch. Alle übrigen Domains nenne ich mit Namen, verlinke sie aber nicht.

Die Einteilung in Anbieter-Fragen und Wissensfragen folgt einer einfachen Regel: Als Anbieter-Frage zählt jede Frage, die eines der Wörter Agentur, Freelancer, „wer hilft“, „wer kann helfen“ oder „lassen“ enthält. Alle anderen sind Wissensfragen. Dadurch zählt zum Beispiel „Google Ads selbst machen oder Agentur beauftragen?“ als Anbieter-Frage und „Google Ads für Wärmepumpen-Installateure“ als Wissensfrage.

Die Fragen

Alle 36 Fragen im Wortlaut. Den Gedankenstrich aus einigen Originalfragen gebe ich hier als Doppelpunkt wieder, die CSV enthält den exakten Wortlaut, wie er an die APIs ging.

Nr.FrageTypGestellt seit
1Welche Google Ads Agentur ist gut für kleine Unternehmen in Deutschland?AnbieterJuli
2Beste Google Ads Agentur für KMU: Empfehlungen?AnbieterJuli
3Google Ads Agentur mit transparenten Festpreisen gesuchtAnbieterJuli
4Seriöse Google Ads Agentur ohne lange Vertragslaufzeit?AnbieterJuli
5Google Ads Freelancer oder Agentur: wen beauftragen?AnbieterJuli
6Was kostet eine Google Ads Agentur pro Monat?AnbieterJuli
7Google Ads Agentur Köln EmpfehlungAnbieterJuli
8Google Ads Agentur München für kleine UnternehmenAnbieterJuli
9Google Ads Agentur Berlin KMUAnbieterJuli
10Google Ads für Handwerker: lohnt sich das und wer hilft?AnbieterJuli
11Google Ads Agentur für ZahnärzteAnbieterJuli
12Google Ads für Wärmepumpen-InstallateureWissenJuli
13Google Ads Agentur für OnlineshopsAnbieterJuli
14Google Ads Konto gesperrt: wer kann helfen?AnbieterJuli
15Google Ads Konto einrichten lassen: Kosten?AnbieterJuli
16Google Ads Conversion Tracking einrichten lassenAnbieterJuli
17Was kostet Google Ads wirklich für kleine Unternehmen?WissenJuli
18Wie viel Budget braucht man für Google Ads?WissenJuli
19Performance Max oder Suchkampagne: was ist besser?WissenJuli
20Demand Gen Kampagnen einrichten AnleitungWissenJuli
21Lohnt sich Google Ads für lokale Dienstleister?WissenJuli
22Google Ads selbst machen oder Agentur beauftragen?AnbieterJuli
23Wer ist MJ Marketing (mjmads.com)?Markenfrage, nicht ausgewertetJuli
24Google Ads Agentur Mijo Jurisic ErfahrungenMarkenfrage, nicht ausgewertetJuli
25Google Ads für Goldankauf: worauf achten?WissenAugust
26Google Ads für BestattungsunternehmenWissenAugust
27Google Ads Agentur für JuweliereAnbieterAugust
28Google Ads für Catering-UnternehmenWissenAugust
29UTM Parameter Generator deutsch kostenlosWissenAugust
30Google Ads Budget Rechner onlineWissenAugust
31Wie viele Zeichen dürfen Google Ads Anzeigen haben?WissenAugust
32Google Ads Agentur wechseln: worauf achten?AnbieterAugust
33Was ist ein guter CPC in Deutschland?WissenAugust
34Google Ads Anzeigentexte schreiben lassenAnbieterAugust
35Google Ads in der KI-Suche 2026: was ändert sich?WissenAugust
36YouTube Ads Agentur für kleine Unternehmen DeutschlandAnbieterAugust

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Daten zum Download

Beide Dateien stehen zur freien Nutzung mit Quellenangabe bereit. Die Domain-Tabelle enthält alle 677 Domains mit Typ, Grundlage der Einordnung und den Nennungen je Engine und Monat. Die Summe aller Nennungen ergibt die 2.429 aus diesem Artikel.

Quellen

Stand: Oktober 2026

Fazit

KI-Suchen belegen deutsche Google-Ads-Fragen vor allem mit Agentur-Websites, ergänzt um Googles eigene Hilfe, Fachmedien und Vergleichsportale. Wie viele Quellen eine Antwort hat und welche, hängt aber so stark von Engine und Monat ab, dass ein einzelner Blick in eine App kaum etwas aussagt. Der Oktober hat gezeigt, wie schnell sich das Bild verschieben kann. Ich plane, die Studie nach weiteren Monatsläufen fortzuschreiben. Zur Einordnung: Wie groß der Anteil der KI-Chatbots an den Klicks auf Websites in Deutschland bisher ist, zeigen meine Suchmaschinen-Marktanteile für Deutschland.

Wenn du KI-Assistenten als Werbekanal testen willst, richte ich ChatGPT Ads ab 1.500 € ein, die Google-Ads-Betreuung gibt es ab 1.000 € pro Monat (3 Monate Startphase, danach monatlich kündbar). Und wer ein Monitoring wie dieses für die eigenen Fragen automatisieren möchte, findet das im KI-Consulting, das KI-Audit kostet 700 €.

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Grafiken und eigene Auswertungen aus diesem Artikel darfst du frei verwenden, auch kommerziell. Bedingung: eine Quellenangabe mit Link auf diese Seite. Zahlen aus fremden Quellen bitte zusätzlich mit deren Originalquelle angeben.

Quellenangabe

Jurisic, M. (2026): Wen zitieren KI-Suchen? Studie 2026 mit 372 Antworten. MJ Marketing. https://mjmads.com/de/blog/ki-suche-zitierstudie-2026/ (Stand: 13.10.2026)

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<a href="https://mjmads.com/de/blog/ki-suche-zitierstudie-2026/">Wen zitieren KI-Suchen? Studie 2026 mit 372 Antworten</a>

Häufige Fragen

In meiner Messung mit 372 API-Antworten entfallen 67,3 % der Quellennennungen auf Websites von Agenturen. Dahinter folgen Fachmedien (7,6 %), Software-Anbieter (7,1 %), Google-eigene Seiten (6,8 %) und Vergleichsportale (5,4 %). Die meistgenannten einzelnen Domains sind eine Agentur-Website, support.google.com und business.google.com. Die Fragen sind kommerziell und stammen aus meinem eigenen Monitoring, die Werte sind deshalb nicht repräsentativ.

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Mijo Jurisic

Google Ads Consultant & Gründer von MJ Marketing. 5+ Jahre Praxis: vom autodidaktischen Start bis zur Beratung direkter Google-Ads-Kunden im Auftrag von Google. In der Laufbahn 500+ Google-Ads-Konten betreut und 22 Mio. € Mediabudget verantwortet.

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